Wann und warum entstand die orthodoxe Kirche?
Die griechisch-orthodoxen Kirchen gehen zurück auf die ersten christlichen Gemeinden im griechischsprachigen Teil des Römischen Reiches im 1. Jahrhundert. Es entstanden die altkirchlichen Patriarchate in Jerusalem, Antiochien und Alexandrien, im 4. Jahrhundert in Konstantinopel.
Wie lange fasten die Orthodoxen?
In der orthodoxen Kirche gibt es vier mehrtägige Fastenzeiten: Die heilige und große vierzigtägige Fastenzeit beginnt sieben Wochen vor Ostern; sie zählt auch die Sonntage mit und dauert somit bis zum Freitag vor dem Lazarus-Samstag an.
Wie viele Mitglieder haben die orthodoxen Kirchen?
Insgesamt zählen die orthodoxen Kirchen (auch Ostkirchen genannt) etwa 300 Millionen Mitglieder. In der katholischen Kirche dürfen Priester nicht heiraten, sie unterliegen also dem Zölibat. In den orthodoxen Kirchen ist es Diakonen und Priestern erlaubt, zu heiraten, Bischöfe jedoch sollen allein leben.
Warum gibt es nur eine katholische Kirche?
Es gibt nur eine Kirche: die katholische. Sie geht auf Petrus zurück, der Papst als Bischof von Rom ist sein Nachfolger – und unfehlbar. Der Papst ist kein Nachfolger Christi. Alle Gläubigen sind Gott gleich nah, die Landeskirchen (eigene Bischöfe!) verwalten lediglich die Glaubensgemeinschaft.
Was sind die Ikonen in der orthodoxen Kirche?
In der orthodoxen Kirche sind Ikonen fester Bestandteil des Glaubens, die Gotteshäuser verfügen meist über eine Ikonostase. Damit ist eine Wand gemeint, an der Ikonen angebracht sind und eine Unterteilung zwischen Altarraum und Kirchenschiff herstellt.
Was war die Spaltung der katholischen Kirche?
Die Spaltung war deshalb nur die Konsequenz einer Tendenz, die sich lange vorher ,manifestiert hatte. An der Spitze der katholischen Kirche steht der Papst als Oberhaupt, er ist der Bischof des Bistums Rom. Er ernennt die Kardinäle, die unter anderem beratende Tätigkeiten haben und an zweiter Stelle katholischen Hierarchie rangieren.