Wie wird die LCR berechnet?
Die gesamten erwarteten Mittelzuflüsse werden berechnet, indem die offenen Salden verschiedener Kategorien vertraglicher Forderungen mit der Rate multipliziert werden, mit der sie voraussichtlich eingehen. Für die gesamten Mittelzuflüsse gilt eine Obergrenze von 75% der gesamten erwarteten Mittelabflüsse.
Was sagt die LCR aus?
Die LCR ist auf die Stärkung der kurzfristigen Widerstandskraft des Liquiditätsrisikoprofils von Instituten i.S. der CRR ausgerichtet. Die LCR setzt den Bestand eines Instituts an erstklassigen liquiden Aktiva ins Verhältnis zum gesamten Nettoabfluss von Barmitteln des Instituts in den nächsten 30 Kalendertagen.
Was sind hochliquide Aktiva?
Die Institute müssen jederzeit einen angemessenen Bestand an lastenfreien erstklassigen hochliquiden Aktiva (High Quality Liquid Assets, HQLA) vorhalten, die an privaten Märkten sofort flüssig gemacht werden können, damit die Institute ihren Liquiditätsbedarf in einer Liquiditätskrise von 30 Kalendertagen decken können …
Wann entsteht Liquiditätsrisiko?
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet allgemein die Gefahr von Verlusten, die entstehen, wenn ein Vermögenswert nicht rechtzeitig am Markt gehandelt werden kann. Es wird also durch ein Defizit bei den Aktiva verursacht.
Was sind Methoden und Werkzeuge zur Begrenzung der Liquiditätsrisiken?
Methoden und Werkzeuge zur Messung und Überwachung der Liquiditätsrisiken. Die Analyse der Auswirkung von Krisenszenarien auf die Liquidität des Unternehmens. Regeln zur Begrenzung von Liquiditätsrisiken, z. B. die Definition von risikobegrenzenden Limiten, die in Einklang mit der Risikostrategie sind.
Was sind die Elemente eines Liquiditätsrisikomanagements?
Wesentliche Elemente eines Liquiditätsrisikomanagements sind: Ein von der Geschäftsführung verabschiedetes Rahmenwerk zum Liquiditätsrisikomanagement (Risikostrategie) Methoden und Werkzeuge zur Messung und Überwachung der Liquiditätsrisiken. Die Analyse der Auswirkung von Krisenszenarien auf die Liquidität des Unternehmens.
Was ist das Liquiditätsrisiko?
Mit Liquiditätsrisiko (manchmal auch Refinanzierungsrisiko) wird das Risiko bezeichnet, zum Begleichen fälliger Zahlungen benötigte Zahlungsmittel nicht oder nur zu erhöhten Refinanzierungskosten beschaffen zu können. Das Liquiditätsrisiko ist ein Finanzrisiko . Das Liquiditäts- bzw.
Was sind die klassischen Kennzahlen der Liquidität?
Die klassischen Kennzahlen der Liquidität erste, zweiten und dritten Grades (sog. Liquiditätsgrade) setzen in verschiedenen Abgrenzungen die Höhe kurzfristige Auszahlungsverpflichtungen ins Verhältnis zum Volumen der kurzfristig zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel oder Liquiditätsreserven.