Was wird bei einem Szintigramm gemacht?

Was wird bei einem Szintigramm gemacht?

Als Szintigrafie bezeichnet man ein nuklearmedizinisches Verfahren zur Darstellung von Körpergewebe. Dabei nutzt man schwach radioaktive Stoffe, die sich in verschiedenen Organen ansammeln. Die von ihnen abgegebene Strahlung wird gemessen und liefert Hinweise auf die Stoffwechselaktivität und Durchblutung des Gewebes.

Was wird bei einer knochenszintigraphie gemacht?

Die Skelettszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung des Skeletts. Dabei wird eine radioaktive Phosphatverbindung in eine Vene gespritzt, die sich am Knochen anreichert. Mittels einer Gammakamera lassen sich Gebiete mit vermehrtem Knochenstoffwechsel und/oder vermehrter Durchblutung nachweisen.

Warum wird eine Szintigraphie gemacht?

In der Krebsdiagnostik kommt die Szintigrafie vor allem zum Auffinden von Tumoren und Knochenmetastasen zum Einsatz. Die Skelettszintigrafie macht Tumoren oder Metastasen in den Knochen oft früher sichtbar als ein Röntgenbild.

Was ist ein Szintigramm der Schilddrüse?

Die Szintigraphie der Schilddrüse ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, bei der mittels schwach radioaktiver Substanzen die Funktion des Schilddrüsen-gewebes dargestellt werden kann. Durch diese Methode können so genannte kalte Knoten von heißen Knoten unterschieden werden.

Wie wird ein Szintigraphie gemacht?

Das Grundprinzip der Szintigrafie ist einfach: Eine kleine Menge einer radioaktiven Substanz, die Gammastrahlen aussendet und eine kurze Halbwertszeit hat, wird – meist als Spritze in eine Vene – in den menschlichen Körper eingebracht. Dieses Radiopharmakon reichert sich je nach Beschaffenheit in bestimmten Organen an.

Was ist Tracer in der Nuklearmedizin?

Der Begriff Tracer wird der Nuklearmedizin zugeordnet. Diese Markierungssubstanz in der metabolischen Untersuchung ist ein möglichst kurzlebiges Radionuklid (Radioindikator), das eine minimale Strahlendosis verursacht.

Was ist das englische Wort für Tracer?

Tracer ist das englische Wort für Spur. Anhand der Spuren und Markierungen, die die Tracer im Körper des erkrankten Patienten hinterlassen, ermöglichen und erleichtern sie Forschern und Radiologen unterschiedliche Untersuchungen. Das Synonym lautet Radionuklid.

Wie ist die Strahlung von Tracern ausgegangen?

Die Strahlung, die von den eingesetzten Tracern ausgeht, ist vergleichbar mit der natürlichen Radioaktivität, der jeder Mensch ausgesetzt ist. Zudem scheidet der Körper die Tracer bereits nach kurzer Zeit durch das Urin wieder aus. In seltenen Fällen können sie Allergien verursachen.

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