War Zwingli katholisch?
Zwingli war ein eifriger Katholik. Er holte sogar eine Reliquie nach Glarus. Das war ein Stück Holz, von dem die Leute sagten, dass es vom Kreuz von Jesus stamme. Später wurde er Priester im Kloster Einsiedeln, dann am Grossmünster in Zürich.
Wie viele Reformatoren gibt es?
Die Reformation gab es nicht nur in Deutschland: In der Schweiz waren Huldrych Zwingli und Johannes Calvin zwei wichtige Reformatoren, in England war es John Knox. Durch ihr Wirken veränderte sich jedoch nicht die ganze damalige Kirche, sondern sie teilte sich auf: Der herkömmliche Teil war die Katholische Kirche.
Was bewirkte die Reformation in der Schweiz?
Reformation und Gegenreformation in der Schweiz. Aus Sicht der Schweizergeschichte bewirkte die Reformation das definitive Ende der Expansionsphase der Alten Eidgenossenschaft (→ Entstehung und Wachstum der Alten Eidgenossenschaft) und leitete eine Phase der inneren Konflikte und einer Erstarrung der politischen Struktur ein.
Wann wurde die Reformation in Deutschland angestoßen?
Die Reformation wurde in Deutschland überwiegend von Martin Luther, in der Schweiz von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin angestoßen. Ihr Beginn wird allgemein auf 1517 datiert, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben soll, aber ihre Ursachen und Vorläufer reichen weiter zurück.
Wann fand die katholische Gegenreformation in der Schweiz statt?
Die Reformation und die katholische Gegenreformation in der Schweiz fanden zeitlich in einem etwas anderen Rahmen statt als in Deutschland (→ Reformation). Als Beginn kann das Wirken Huldrych Zwinglis ab 1519, als Ende der Konfessionalisierung der Zweite Villmergerkrieg 1712 gesehen werden.
Was waren die Vorgänge der Reformation?
Als Reformation werden die Vorgänge des 16. Jahrhunderts bezeichnet, die das christliche Abendland in Alt- und Neugläubige – modern gesprochen: Katholiken und Protestanten – teilten.