Warum gibt es noch polizeipferde?
Das Warmblut-Pferd mit der Stern-Blesse steht bei Einsätzen an vorderster Front und verhindert, dass unerfahrene Tiere nervös werden und ausscheren. Nach etlichen Kämpfen zwischen Pferd und Reiter gehört er jetzt zu den „Verlass-Pferden“. In ganz Deutschland hat die Polizei tierische Unterstützung, vor allem im Westen.
Warum gibt es reiterstaffeln?
Die Reiterstaffeln in Nordrhein-Westfalen gehören aufgrund ihrer Größe und ihrer reiterlichen und sportlichen Tradition zu den bekanntesten berittenen Polizeien Deutschlands und besaßen lange Zeit Vorbildfunktion für andere Bundesländer. Als Polizeipferde sind in Nordrhein-Westfalen nur Wallache zugelassen.
Welche Pferde haben Polizisten?
Die Polizei Nordrhein-Westfalen nimmt – je nach aktuellem Bedarf – auch gerne neue Dienstpferde auf. Dienstpferde (nur Wallache) brauchen ein Mindest-Stockmaß von 1,68 Meter und müssen zwischen vier und acht Jahren alt sein. Ein gutmütiges und nervenstarkes Wesen ist von Vorteil.
Was macht die pferdestaffel?
Die Reiterstaffel (oder auch berittene Polizei) ist meistens Bestandteil der Bereitschaftspolizei. Die Polizeireiter werden bei Großveranstaltungen, Fußballspielen und Demonstrationen eingesetzt. Zusätzlich unterstützen sie andere Dienststellen bei Schwerpunkteinsätzen.
Wie viel verdient man als berittene Polizei?
Häufig sind die Beamten der berittenen Polizei aus dem mittleren oder gehobenen Dienst und verdienen damit zwischen 1.900 und 2.300 Euro netto pro Monat.
Was braucht man für die Reiterstaffel?
Die Polizeireiter, sie bleiben Beamten. Wer zur Reiterstaffel will, muss in Bayern eine erfolgreich abgeschlossene Polizeiausbildung vorlegen und mindestens drei Jahre Dienst bei einer regionalen Polizeiinspektion hinter sich haben. Die Bewerbungsformalitäten in anderen Reiterstaffeln können allerdings abweichen.
Wie viel verdient man in der reiterstaffel?
Was zahlt die Polizei für ein Pferd?
„Früher waren Warmblüter als Allround-Pferde weit verbreitet“, erzählt Lipp. Den früheren Warmblütern werden immer mehr Vollblutanteile eingezüchtet. Und für die wenigen, die überhaupt noch für den Dienst taugen, muss die Polizei zwischen 7000 und 11.000 Euro zahlen.
Welchen Abschluss braucht man für die Reiterstaffel?
Der Weg zur Reiterstaffel führt über die normale Bewerbung bei der Polizei. Sei es für den mittleren oder den gehobenen Dienst. Nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums kann man sich dann auf eine Stelle bei der Reiterstaffel bewerben. Reiterfahrung ist natürlich eine Grundvoraussetzung.
Wie lange dauert die Ausbildung der Polizeipferde?
Die Pferde kommen im Alter von etwa fünf Jahren fertig grundausgebildet zur Polizei. Nun müssen sie nur noch auf ihre speziellen Aufgaben vorbereitet werden. Die Ausbildung dauert je nach Talent des Pferdes zwischen einem halben und zwei Jahren. Insbesondere müssen sich die künftigen Polizeipferde an Lärm und viel Trubel um sich herum gewöhnen.
Wie lange brauchen Polizisten ihr Pferd reiten?
Bis zu dreimal pro Woche haben sie einen Einsatz. Damit sie das durchhalten, müssen sie gut gepflegt werden. Das fängt damit an, dass die Polizisten ihr Pferd jeden Tag reiten – denn Pferde brauchen Auslauf. Wenn sie nur im Stall stünden, würden sie krank werden.
Wie trainieren Polizisten Pferde in der Reithalle?
Damit die Pferde auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahren, trainieren die Polizisten sie vorher ganz besonders: In der Reithalle machen sie mit Rasseln oder Trillerpfeifen laute Geräusche, wedeln mit Fahnen herum oder öffnen und schließen Regenschirme.
Wie werden die Pferde im täglichen Training gewöhnt?
Im täglichen Training werden die Pferde mit Luftballons und Funkenfontänen, mit flatternden Fahnen und sich plötzlich öffnenden Regenschirmen an die Aufregungen eines Einsatzes, etwa bei einer Demonstration, gewöhnt. Außerdem läuft in den Ställen der Reiterstaffel oft das Radio. Das härtet die Polizeipferde zusätzlich ab.