Ist Saccharin gut?

Ist Saccharin gut?

Gesundheitliche Wirkung von Saccharin Saccharin gilt laut BfR als unbedenklich, solange sich die eingenommene Menge im Rahmen des ADIs bewegt. Das war allerdings nicht immer so: In den 70ern verursachten hohe Saccharin-Dosen Blasenkrebs in Tierversuchen. Daraufhin haben viele Staaten den Stoff verboten.

Woher kommt Saccharin?

Saccharin (altgr. σάκχαρον sakcharon „Zucker“) ist der älteste synthetische Süßstoff. Er wurde 1878 von den Chemikern Constantin Fahlberg und Ira Remsen an der Johns Hopkins University (USA) entdeckt.

Welche Süßstoffe sind in Saccharin enthalten?

Als Zusatzstoff sind er und seine Natrium-, Kalium- und Calciumsalze mit der E-Nummer 954 gekennzeichnet. Saccharin ist der älteste Süßstoff auf dem Markt und gehört zu den Zusatzstoffen mit der höchsten Süßkraft. Von allen Süßstoffen, die weltweit hergestellt werden, ist Saccharin der häufigste.

Was ist die E-Nummer von Saccharin?

Laut EU-Recht muss entweder die E-Nummer (E 954) oder der Name (Saccharin) des Süßstoffs in Zutatenlisten vermerkt sein. Die Bandbreite der Lebensmittel, in denen Hersteller Saccharin verwenden dürfen, ist groß. Sie umfasst laut der Verbraucherschutz-Initiative „ Zusatzstoffe-online “ unter anderem:

Wie viel Saccharin gibt es in Lebensmitteln?

Der Wert wird anschließend durch einen Sicherheitsfaktor geteilt. Da es einen ADI für Saccharin gibt, gibt es auch gesetzlich festgelegte Höchstmengen für Saccharin in Lebensmitteln. Die Werte liegen laut „Zusatzstoffe-online“ überwiegend bei einigen 100 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel.

Wie findet man Saccharin in Arzneimitteln?

Saccharin wird darüber hinaus in Arzneimitteln, Medizinprodukten und Zahnpflegeprodukten eingesetzt. Wer etwa bei Halsschmerzen auf zuckerfreie Hustenbonbons zurückgreifen will, wird eine Auswahl an Saccharin-haltigen Lutschpastillen finden. Saccharin findet sich daneben in Kosmetika sowie in Futtermitteln.

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