Woher kommt der Weiße Sonntag?
Es war Brauch, die Gewänder bis zum ersten Sonntag nach Ostern zu tragen – daher der Name. Erst danach wurden die weißen Kleider abgelegt. Außerdem bildet der Weiße Sonntag als Osteroktav – also achter Tag nach Ostern – den Abschluss der Osterwoche. Während dieser acht Tage trugen die Täuflinge die weiße Kleidung.
Warum weiße Kleider Kommunion?
Vor ca. 20 Jahren kamen die Mädchen alle in weißen Kleidern und die Jungen in schwarzen oder dunkelblauen Anzügen. Dazu ist zu sagen, dass das weiße Kommunionkleid auf das Urchristentum zurückgeht und es damals ein Zeichen der Neugeburt war, da Taufe und Kommunion eng zusammenhingen.
Was ist klein Ostern?
(Barmherzigkeitssonntag, Kleinostern) Der Weiße Sonntag findet eine Woche nach dem Ostersonntag statt. Früher trugen frisch getaufte Christen, ihre Weißen Gewänder 8 Tage lang und legten sie erst am Weißen Sonntag wieder ab, daher kommt auch die Bezeichnung Weißer Sonntag.
Warum heißt das Fest Ostern?
Das Wort “Ostern” kommt vom Namen “Ostara” (Osten), so hieß die germanische Göttin des Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Morgenröte. Deswegen heißt das erste große Fest im Frühling “Ostern”. Erklärung 2: Das Wort “Ostern” kommt in der christlichen Lehre von dem Wort “Osten”.
Was tragen Mädchen bei der Kommunion?
Die Mädchen tragen normalerweise ein weißes, festliches Kleid mit weißen Schuhen und einer ebenfalls weißen Feinstrumpfhose. Ein dazu passender Haarkranz oder ein Kopfschmuck aus Myrte rundet das Bild ab. Die Jungen tragen am Tag ihrer Kommunion einen dunklen Anzug, kombiniert mit einem weißen Hemd.
Was tragen Mädchen zur Erstkommunion?
Traditionsgemäß tragen die Mädchen an der Kommunion schlichte weiße Kleider. Auf bunte Accessoires oder auffällige Verzierungen wird dagegen verzichtet. Für Jungen eignet sich eine Kombination aus einem dunkelblauen oder schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd.
In welcher Klasse ist die Erstkommunion?
Für gewöhnlich erhalten Kinder in der dritten Klasse die Erstkommunion – also mit acht oder neun Jahren. Kirchenrechtlich ist aber auch schon eine Kommunion ab sechs Jahren möglich.
Woher kommt der Begriff Karwoche?
Die Christen nennen die Woche vor Ostern auch „Karwoche“. Das Wort ist abgeleitet vom althochdeutschen Wort „kara“ = Trauer, Klage. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet am Karsonnabend. Die Christen denken in dieser Zeit an Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu.
Was ist der Weiße Sonntag in der katholischen Kirche?
In der katholischen Kirche ist der Weiße Sonntag traditionell der Tag für die gemeinsame feierliche Erstkommunion der Kinder. Die Praxis kam nach dem Konzil von Trient ab dem 17. Jahrhundert auf, nachdem in früheren Jahrhunderten die Kommunion bereits zusammen mit der Taufe erstmals…
Was ist der Ursprung der Bezeichnung Weißer Sonntag?
Der Ursprung der Bezeichnung Weißer Sonntag ist nicht gewiss. Wahrscheinlich hängt er mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in der frühen Kirche von den in der Osternacht Getauften bei den Gottesdiensten in den Tagen nach Ostern getragen wurden.
Wann endet der Weißen Sonntag?
Mit dem Weißen Sonntag endet die Oster oktav, jene acht Tage vom Ostersonntag an, die nach der katholischen Liturgie alle als Hochfest und mit Gloria in der Messe und Te Deum im Stundengebet begangen werden. Der früheste Termin des Weißen Sonntags ist der 29. März, der späteste Termin ist der 2. Mai.
Was ist der „Weiße Sonntag“ in Rom?
„Weißer Sonntag“ wurde ursprünglich der Sonntag „Invocabit“ (nach dem ersten Wort des Eingangsgebetes) genannt, zugleich der erste Fastensonntag und/oder 6. Sonntag vor Ostern. An diesem Tag zogen in Rom die österlichen Täuflinge erstmals in weißen Taufkleidern in die Kirche.