Was versteht man unter Benetzung?
Benetzung beschreibt den Grad, mit dem sich eine Flüssigkeit beim Kontakt mit einem Festkörper auf diesem ausbreitet. Ein Maß für die Benetzung ist der Kontaktwinkel. Vollständige Benetzung wird als Spreitung bezeichnet.
Wo findet die Kapillarwirkung statt?
Kapillaraszension (Aufstieg) tritt bei Flüssigkeiten auf, die das Material des Kapillargefäßes benetzen, wie beispielsweise Wasser auf Glas oder auf Papierfasern. Das Wasser steigt in einem Glasröhrchen auf und bildet eine konkave Oberfläche (Meniskus).
Hat Kreide Haarröhrchen?
6 KAPILLARITÄT Erklärung: Das Wasser steigt den Stängel entlang durch die Kapillaren (Haarröhrchen) zur Blüte. Diese Eigenschaft der Flüssigkeiten nennen wir oder Haarröhrchen-Wirkung Kapillarität. Die Kreide und der Zuckerwürfel saugen das Wasser auf.
Was sind die Kräfte zwischen der Flüssigkeit und der festen Oberfläche?
Kräfte zwischen der Flüssigkeit und einer festen Oberfläche nennt man Adhäsionskräfte (Haftkräfte). Je größer die Kohäsionskraft ist, desto eher bildet die Flüssigkeit Tropfen (desto größer ist also die Oberflächenspannung oder Grenzflächenspannung); je größer die Adhäsionskraft ist, desto stärker benetzt die Flüssigkeit den Festkörper.
Warum bleibt die Flüssigkeit als Ganzes zusammen?
Die Flüssigkeit als Ganzes bleibt zusammen, kann aber ihre Form ändern, indem sie sich beispielsweise der Form eines Gefäßes oder eines Seebeckens anpasst. Zwischen den Molekülen oder Atomen eines Gases wirken (wenn die Dichte nicht zu hoch wird) überhaupt keine Kräfte.
Warum spricht man von der Oberflächenspannung?
Bei der Tropfenform von Wasser in Luft spricht man also von der Oberflächenspannung, bei der Tropfenform in oder auf Öl von der Grenzflächenspannung. Stellt sich noch die Frage, warum (trotz der Oberflächenspannung) der Kaffee nicht kugelförmig in der Tasse steht.
Wie sind Bindungen in Flüssigkeiten aufgebaut?
In Flüssigkeiten und Festkörpern bestehen Bindungen zwischen den Atomen oder Molekülen und ihren Nachbarn. In einem Festkörper sind die Bindungen so starr, dass die Moleküle fest auf ihren Plätzen sitzen; in einer Flüssigkeit sind die Bindungen locker genug, dass die Teilchen umeinanderher wandern können.