Wann darf der Vermieter die Untervermietung ablehnen?
Untervermietung: Wann darf der Vermieter ablehnen? 06. April 2020, 02:21 Uhr. Ein Vermieter darf die Erlaubnis zur Untervermietung verweigern, wenn der Mieter ihm nicht genügend Informationen über den Untermieter gibt. Ein Vermerk im Mietvertrag, dass der Mieter keine Untervermietung beabsichtigt, hat dagegen keine Auswirkungen.
Wann darf der Vermieter die Untervermietung verweigern?
April 2020, 02:21 Uhr Ein Vermieter darf die Erlaubnis zur Untervermietung verweigern, wenn der Mieter ihm nicht genügend Informationen über den Untermieter gibt. Ein Vermerk im Mietvertrag, dass der Mieter keine Untervermietung beabsichtigt, hat dagegen keine Auswirkungen.
Was ist die Erlaubnis zur Untervermietung?
Laut § 553 BGB kann der Mieter in solchen Fällen vom Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung verlangen, wenn er ein „erhebliches Interesse“ daran hat. Diese Definition klingt beeindruckender, als sie tatsächlich ist.
Wie geht es mit einer Teilvermietung?
Geht es um die ganze Wohnung, müssen Sie ein Nein des Vermieters akzeptieren. Bei einer Teilvermietung sieht es anders aus. Laut § 553 BGB kann der Mieter in solchen Fällen vom Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung verlangen, wenn er ein „erhebliches Interesse“ daran hat.
Warum darf ein Vermieter einen Mieter generell nicht ablehnen?
Ein Vermieter darf daher generell nie einen Mieter aufgrund seiner Rasse, ethnischen Herkunft, seines Geschlechts oder seiner Religion etc. ablehnen. Das ist immer ein Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot und damit eine Diskriminierung.
Was hat der Vermieter für eine berechtigte Wohnung zu tun?
Der Vermieter hat das Recht, ein Protokoll anzufertigen. Dies kann er schriftlich oder auch mittels Diktiergerät tun. Bei einer berechtigten Wohnungsbegehung ist neben dem Vermieter auch den Personen Zutritt zu gewähren, die der Vermieter als Kaufinteressenten mitbringt.
Kann man ein Zimmer untervermieten?
Will man ein Zimmer untervermieten, sollte man schriftlich eine Erlaubnis vom Vermieter einholen und den Untermieter in spe benennen. Tut man das nicht und vermietet trotzdem, kann der Eigentümer den Mieter abmahnen, auf Unterlassung klagen oder ihn sogar fristlos kündigen (Az.: 67 S 28/15).
Kann der Vermieter die Untervermietung generell verbieten?
Der Eigentümer kann die Untervermietung im Mietvertrag aber nicht generell verbieten, eine solche Klausel ist ungültig. Lehnt der Vermieter ohne ausreichenden Grund ab, hat der Mieter ein Sonderkündigungsrecht und Anspruch auf Ersatz der entgangenen Untermiete. Außerdem kann er sein Recht vor Gericht einklagen.
Kann der Vermieter eine Untervermietung abmahnen?
Tut man das nicht und vermietet trotzdem, kann der Eigentümer den Mieter abmahnen, auf Unterlassung klagen oder ihn sogar fristlos kündigen (Az.: 67 S 28/15). Der Vermieter darf eine Untervermietung nicht ohne Grund verweigern.
Was besagt die gesetzliche Regelung zur Untervermietung?
Denn die gesetzliche Regelung zur Untervermietung besagt, dass der Mietvertrag ausdrücklich nicht zum Nachteil des Mieters geändert werden darf. Trotzdem sprach das Gericht dem Mieter keinen Schadenersatz zu: Bei der ersten geplanten Untervermietung habe der Vermieter die Erlaubnis ja noch innerhalb der vom Mieter selbst gesetzten Frist erteilt.