Welche Parteien wurden 1933 verboten?
Das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien vom 14. Juli 1933 (RGBl. I, S. 479) verbot im Deutschen Reich alle Parteien neben der NSDAP. Es wurde von der Reichsregierung beschlossen und von Reichskanzler Adolf Hitler, Reichsinnenminister Wilhelm Frick und Reichsjustizminister Franz Gürtner verkündet.
Wer hat das Ermächtigungsgesetz erlassen?
Das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933, offiziell das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich ( RGBl. I S. 141 ), war ein vom Deutschen Reichstag beschlossenes Ermächtigungsgesetz, mit dem die gesetzgebende Gewalt de facto vollständig an Adolf Hitler überging.
Was war die Notverordnung 1933?
Die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. I, S. 83) war eine Notverordnung im nationalsozialistischen Deutschland. Wegen der Bezugnahme auf den Reichstagsbrand nennt man die Verordnung auch Reichstagsbrandverordnung.
Was ist die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums?
Die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ enthält die von den Nationalsozialisten zwischen 1938 bis 1941 zusammengestellten Autoren und ihre Werke, die im Dritten Reich verboten wurden.
Welche Parteien gab es in der NS Zeit?
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war eine in der Weimarer Republik gegründete politische Partei, deren Programm und Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war.
Was ist die Reichsflagge in der Weimarer Republik?
Im linken oberen Quadranten befindet sich die Farben der Reichsflagge und ein Deutsch-Ritter-Kreuz, das auf die Kreuzfahrer zurückgeht, und als sogenanntes Eisernes Kreuz als militärische Auszeichnung Verwendung fand. In der Weimarer Republik wollte man nach dem Ende des Kaiserreichs die Reichskriegsflagge zunächst völlig neu gestalten.
Was war der Reichskanzler des Deutschen Reiches?
Reichskanzler des Deutschen Reiches war Adolf Hitler, Staatsoberhaupt war bis zu seinem Tod am 2. August 1934 Reichspräsident von Hindenburg. Mit dem Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs vom 1. August 1934, nachträglich durch eine Volksabstimmung legitimiert, übernahm Hitler Hindenburgs Ämter.
Warum dient die Reichskriegsflagge als Erkennungszeichen?
Man geht davon aus, dass die Reichs- bzw. die Reichskriegsflagge als Erkennungszeichen bzw. als Ersatz für die verbotene Hakenkreuzflagge dient. Dabei steht insbesondere die Reichskriegsflagge wegen ihres Bezuges zur imperialistischen Vergangenheit Deutschlands im Fokus.
Was war die schwarz-weiße Reichsflagge?
Die schwarz-weiß-rote Reichsflagge war die Flagge des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Kaiserreiches. Sie durfte bis jetzt ohne Einschränkungen gezeigt werden. Es kam aber schon zu Beschlagnahmungen und Verurteilungen wegen Störung des öffentlichen Friedens.