Wann tritt das Stottern auf?
Bei den meisten Kindern tritt das Stottern glücklicherweise nur vorübergehend auf. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind unterstützen können und wann fachkundige Hilfe für Kinder, die stottern, nötig ist. Im Alter von drei bis fünf Jahren sprechen 80 Prozent aller Kinder vorübergehend unflüssig. Dies wird als Entwicklungsstottern bezeichnet.
Was ist die Entwicklungsstörung von Stottern?
Dabei handelt es sich um eine normale Entwicklungserscheinung, die darauf beruht, dass die Kleinen schneller denken als sprechen können. Nur bei etwa 2 Prozent der Kinder entwickelt sich aus dem Entwicklungsstottern eine Sprachstörung wie das echte Stottern. Jungen sind vom Stottern drei- bis viermal häufiger betroffen als Mädchen.
Wie wirkt das Stottern beim Sprechen?
Oft wirkt es beim Sprechen extrem angestrengt, eventuell fallen sogar ein verzerrter Gesichtsausdruck oder Mitbewegungen des ganzen Körpers auf. Nicht selten bricht Ihr Kind seine Erzählung resigniert ab. Sobald jemand versucht, das Stottern zu korrigieren, verstärkt es sich meist noch.
Wie viele Menschen Stottern in Deutschland?
Stottern – Verbreitung. Insgesamt stottert in Deutschland etwa ein Prozent der Erwachsenen, das sind rund 800.000 Menschen. Kinder stottern weit häufiger, bei vielen verliert sich das Problem mit zunehmendem Alter.
Was ist die häufigste Sprachstörung bei Kindern?
Stottern ist die häufigste Sprachstörung bei Kindern. Bei den meisten Kindern tritt das Stottern glücklicherweise nur vorübergehend auf. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind unterstützen können und wann fachkundige Hilfe für Kinder, die stottern, nötig ist.
Wie kann man die Stottermodifikation verstärken?
Stottermodifikation und Sprechrestrukturierung können auch kombiniert werden. Das flüssige Sprechen zu verstärken ist ein Ansatz, der Eltern als Co-Therapeuten einbezieht. Sie lernen, die Sprechfreude ihres Kindes zu fördern, es gezielt zu loben und behutsam auf das Stottern aufmerksam zu machen.
Welche Kinder haben ein dauerhaftes Stottern?
Die meisten Kinder, die im Vorschulalter zum entwicklungsbedingten Stottern neigen, werden dieses Problem wieder los. Aber circa 25 Prozent dieser Kinder entwickeln ein dauerhaftes Stottern. Da sich bisher nicht vorhersagen lasse, bei welchem Kind dies der Fall sein wird, rät die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.
Was sind die Symptome für Stottern?
Experten wie Stuhrmann sprechen erst dann vom „richtigen“ Stottern, wenn Kinder sich enorm anstrengen, um ganze Sätze herauszupressen, etwa indem sie dabei Grimassen schneiden oder unterstützende Kopf- und Armbewegungen machen. Typische Symptome für Stottern sind auch Blockaden, Dehnungen und Wiederholungen von…