Welche Fundsachen darf man behalten?
Wann Sie Fundsachen anzeigen müssen Auf dem Bürgersteig gefundenes Bargeld oder Fundsachen im Wert von bis zu zehn Euro können Sie behalten, wenn Ihnen der Eigentümer nicht bekannt ist. Nach sechs Monaten gehört der Fund Ihnen, wenn Sie ihn auf Nachfrage nicht verheimlicht haben.
Wie ist die rechtliche Stellung des Verlierers und des Finders?
Anzeigepflicht des Finders. (1) Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, hat dem Verlierer oder dem Eigentümer oder einem sonstigen Empfangsberechtigten unverzüglich Anzeige zu machen. 2Ist die Sache nicht mehr als zehn Euro wert, so bedarf es der Anzeige nicht. …
Warum darf man gefundene Gegenstände nicht einfach behalten?
Wer seinen Fund nicht meldet, macht sich der Unterschlagung schuldig. Mögliche Folgen sind Geldbußen und in schweren Fällen sogar Haftstrafen. Eine Ausnahme besteht: Ist der Gegenstand weniger wert als zehn Euro, darf ihn der Finder behalten.
Was soll man machen wenn man Geld gefunden hat?
Wenn ihr aber einfach nur Geld, einen Ring oder Ähnliches ohne Infos zum Eigentümer findet, dann meldet ihr euch am besten beim Fundbüro oder der Polizei. Ihr könnt dann entscheiden, ob ihr den Fund selbst sechs Monate aufbewahrt oder ihn lieber beim Fundbüro abgebt.
Wer findet darf behalten?
Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) steht, dass man dem Verlierer, dem Eigentümer oder einem sonstigen Empfangsberechtigten eine Anzeige zu machen hat. Eine Ausnahme: Der Gegenstand ist weniger wert als zehn Euro. Dann darf der Finder den Gegenstand behalten.
Kann der Ehepartner einen neuen Namen bestimmen?
Sollten sie einen Ehenamen bestimmen, kann der Ehepartner den neuen Namen entweder übernehmen oder seinem bisherigen Namen anhängen beziehungsweise voranstellen. Im Falle einer Scheidung behält jede Partei regelmäßig den angeheirateten Namen, weshalb dieser bei einer neuen Eheschließung auch vom neuen Partner übernommen werden kann.
Warum sollte die Änderung des Nachnamens vorliegen?
«Für die Änderung des Nachnamens muss immer ein wichtiger Grund vorliegen», betont Bierbach. Die betroffene Person müsste nachweisen, dass die Weiterführung des Namens für sie unzumutbar ist. Etwa weil den Namen auch prominente Nazi-Schergen trugen. Ablegen kann man einen Namen meist nur, wenn man psychisch darunter leidet.
Wie ist die Wahl des Vornamens möglich?
Es ist zuvörderst Aufgabe der Eltern, ihrem Kind in freier gemeinsamer Wahl einen Namen zu bestimmen, den es sich selbst noch nicht geben kann. Mangels einschlägiger Bestimmungen im Namensrecht sind die Eltern in der Wahl des Vornamens grundsätzlich frei.
Ist die Aneinanderreihung von mehr als einem einzelnen Nachnamen verboten?
Auch eine Aneinanderreihung von mehr als zei einzelnen Nachnamen ist nicht erlaubt. Heiraten etwa Herr Schmitz-Becker und Frau Müller-Meier, dann ist der Name Schmitz-Becker-Müller-Meier verboten. «Nach einer Koppelung für einen Ehenamen ist Schluss», betont Klett.