Wie gefahrlich sind Kiesgruben?

Wie gefährlich sind Kiesgruben?

Gefährliche Grubenränder An den Rändern von Sand- und Kiesgruben und nahe den steilen Abbauwänden ist besondere Vorsicht geboten, auch wenn nicht überall Warnhinweise aufgestellt sind. Es sollte immer ein Sicherheitsabstand von mehreren Metern eingehalten werden, sonst droht akute Absturzgefahr.

Wo wird Kies gefördert?

Rund 155 Millionen Tonnen Kies werden im Jahr in Deutschland abgebaut – für Straßen, Brücken und Häuser. Und der Bedarf steigt. Doch viele Vorkommen sind überbaut, liegen unter Ackerflächen oder in Schutzgebieten.

Wie entstehen kiesvorkommen?

Kies entsteht in der Natur durch die Verwitterung von Naturstein. Die zunächst kantigen Steine werden mit der Zeit, zum Beispiel durch das Reiben an anderen Steinen in einem Flussbett, abgeschliffen. Auf diese Weise wird die Oberfläche der Steine rund und glatt.

Wie entsteht ein kiessee?

Er entsteht meist nach dem Abbau von Kies oder Sand. Diese übrig bleibenden Abbaulöcher werden landschaftlich gestaltet und mit Wasser aufgefüllt, sowie bepflanzt, denn das schreibt die Renaturierung vor.

Wieso sind Baggerseen so gefährlich?

Temperaturunterschiede. Baggerseen sind teilweise sehr tief, und das Wasser wird nicht immer gut durchmischt. Schon kurz unter der Wasseroberfläche können die Temperaturen unerwartet stark absinken. Dadurch kann es zu schockartigen Lähmungen und zum Herzstillstand kommen.

Woher kommt der Kies?

Ablagerungen von Gletschern (Moränen) bestehen aus Sand und Gestein ganz unterschiedlicher Größe. Fließendes Wasser löst die Sande und kleineren Gesteinsfraktionen aus den Moränen und verfrachtet sie flussabwärts. Die wechselseitige Reibung im Wasser poliert die Steine bis sie sich allmählich zu Kieseln runden.

Was machen Kieswerke?

In einem Kiestagebau erfolgt die Förderung der Baustoffe Kies, Sand und Schotter. Er wird auch als Kiesgrube oder Schottergrube bezeichnet. Typischerweise erschließen größere Schotterwerke auch mehrere Kiesgruben, um den Abbau in einem zentralen Ort aufzuarbeiten.

Wie wird Kies gewonnen?

Bei der Trockengewinnung wird das über der Grund- wasserlinie liegende Rohmaterial durch Bagger oder Radlader abgebaut und über LKW oder Bandanlagen zum Rohkieslager transportiert. Der Sand und Kies, der sich in Flussläufen oder unterhalb der Grundwasser- linie befindet, wird im Nassabbau gewonnen.

Was ist eine Kiesgrube oder Schottergrube?

Er wird auch als Kiesgrube oder Schottergrube bezeichnet. In großindustriellem Rahmen und mitsamt den Aufbereitungsanlagen spricht man von Kieswerk respektive Schotterwerk. Typischerweise erschließen größere Schotterwerke auch mehrere Kiesgruben, um den Abbau in einem zentralen Ort aufzuarbeiten.

Was hat das Hochwasser mit einer Kiesgrube zu tun?

Dass das Hochwasser so massive Folgen hat, hat vor allem mit einer Kiesgrube zu tun. Den Ortsteil Blessem in Erftstadt bei Köln in NRW trifft die Unwetterkatastrophe aktuell besonders schwer.

Wie hoch ist der Aushub von Sand und Kies?

Die Abbautiefe kann von einigen Metern bis zu fast 50 Metern reichen, der mögliche Aushub viele 100.000 Kubikmeter betragen. Allein in Deutschland wurden 2018 mindestens 259 Millionen Tonnen Sand und Kies gefördert.

Wie kann der Kies in Oberschwaben einnehmen?

Durch großräumige Verfrachtung, Gebirgsbildung oder andere Tektonik kann der Kies weitflächige Schichten im geologischen Untergrund einnehmen – etwa in Norddeutschland, im Bereich ehemaliger Eiszeit -Gletscher oder in der Molassezone des Alpenvorlandes, wie z. B. in Oberschwaben .

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