Ist der Bär ein winterschläfer?
Unterschieden werden Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre. Echte Winterschläfer sind Fledermäuse, Siebenschläfer, Hamster und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktion drastisch ab. Winterruhe ohne Absenkung der Körpertemperatur halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär.
Wie verbringt der Bär den Winter?
Während Wölfe, Füchse, Luchse und andere Beutegreifer das ganze Jahr über aktiv sind, verbringen Bären den Großteil der Wintermonate schlafend in einer Höhle. Im Unterschied zu den Murmeltieren, welche einen echten Winterschlaf halten, fallen Bären in eine sog. Winterruhe.
Wie reagieren Bären auf eine Winterruhe?
Das Verhalten der Bären ist individuell verschieden und so gibt es durchaus Bären, die sogar auf eine Winterruhe gänzlich verzichten. Leben sie in Gegenden, in denen es im Winter so warm ist, dass sie genügend zu fressen finden, verzichten die Tiere meistens darauf. Winterruhe bei Bären ist in der Wissenschaft nicht vollständig erforscht.
Wie wird die Tierart bedrängt?
Von allen Seiten werden sie von der wachsenden menschlichen Bevölkerung bedrängt. Seit 1990 stuft die Weltnaturschutzunion die Tierart als gefährdet ein. Diesen Status hat sie auch heute noch, obwohl sie mittlerweile in Bangladesch und vermutlich auch in Bhutan ausgerottet wurde.
Kann man einem Bären begegnet werden?
Wenn man einem Bär begegnet: ausreichend Abstand halten! Bären haben einen sehr guten Geruchssinn. Deshalb sind Campingplätze, die nach Essen und anderen Dingen duften, eine Art Feinkostladen für die Allesfresser. Um die Verbreitung von Gerüchen zu reduzieren, muss der Zeltplatz sehr sauber gehalten werden.
Was ist eine gute Vorsicht für einen Bären?
Äußerste Vorsicht ist angesagt, wenn frische Spuren entdeckt werden, etwa Kot oder Fußabdrücke. Eine gute Maßnahme, um der Begegnung mit einem Bären zu entgehen, ist das Wandern (und Zelten) in einer Gruppe. Denn viele Personen machen mehr Geräusche, die den Bären normalerweise davon abhalten, sich zu nähern.