Was passiert bei einem Honig in Gärung?
Bei einem Honig, der in Gärung übergegangen ist, sieht man die Bildung des Kohlendioxids an den kleinen Bläschen. Den Alkohol riecht und schmeckt man. Öffnet man ein Glas mit gärendem Honig so kommt einem der typische Geruch von Hefe und Alkohol entgegen. Das ist ein Alarmzeichen.
Ist der Honig dunkel gelagert?
Aufgrund des hohen Zuckergehaltes zieht der Honig Wasser aus der Luft. Da auch Licht oxidative Prozesse beschleunigt, sollte der Honig dunkel gelagert werden. Ein Tipp für Imker: Honig entmischt sich nicht so schnell, wenn er gerührt ist.
Wie entsteht der Honig im Glas?
Es bildet sich sehr grober Schaum, der nach Alkohol riecht. Der Schaum wirft größere Luftblasen und kann bei einer starken Gärung aus dem Glas quellen. Der Honig schmeckt nun sehr fruchtig nach überreifem Obst, teilweise auch nach Schnapspralinen. Nicht zu verwechseln: Wenn der Honig im Glas lediglich eine dünne weiße Schicht bildet,
Was geschieht mit der Spaltöffnung der Blätter?
Durch die Spaltöffnungen der Blätter findet auch der Gasaustausch des Baumes mit der Atmosphäre statt. Der Baum nimmt, wie alle grünen Pflanzen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und verarbeitet es mithilfe der Lichtenergie zu Zucker. Zucker braucht der Baum als Energielieferant für seine Wachstums- und Stoffwechselprozesse.
Ist Honig haltbar für den Bienenstock?
Sie stellen Honig als haltbaren Energievorrat her, auf den sie insbesondere in der kalten Jahreszeit zurückgreifen. Im Winter bilden sie im Inneren des Bienenstocks eine Bienentraube, in der die Tiere die kritische Betriebstemperatur von 10 Grad Celsius mit dauerhaft brummenden Flugmuskeln aufrechterhalten.
Wie lange dauert die Haltbarkeit von Honig?
Honig kann über mehrere Jahre ohne Qualitätsverlust haltbar bleiben, wenn die Lagerung bei einer Temperatur unter 18 °C an einem dunklen erfolgt und das Honigbehältnis fest verschlossen ist. So kann die tatsächliche Haltbarkeit von Honig auch das vorgeschriebene Mindesthaltbarkeitsdatum deutlich überschreiten.
Wann ist das Mindesthaltbarkeitsdatum für den Honig anzugeben?
Seit 2004 sind Imker verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum für den Honig anzugeben. Die Honigverordnung schreibt die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums vor, das zwei Jahre nach dem Abfülldatum liegt. Nach Ablauf dieses Datums ist der Honig nicht zwangsläufig verdorben oder ungenießbar, wenn die Lagerung angemessen war.