Hat ein Insolvenzverwalter Einsicht auf mein Konto?

Hat ein Insolvenzverwalter Einsicht auf mein Konto?

Unpfändbar und damit nicht zur Insolvenzmasse gehörend sind Ansprüche auf Arbeitsentgelt gemäß der §§850 c ZPO. Auf die Auszahlung des Gehaltes hat der Insolvenzverwalter damit keinen Zugriff. Kontoguthaben sind grundsätzlich voll pfändbar und damit zur Insolvenzmasse gehörendes Vermögen.

Welche Rechte hat der Insolvenzverwalter?

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens besteht die Aufgabe des Insolvenzverwalters in der sofortigen Inbesitznahme der Insolvenzmasse und deren Verwaltung. Er hat die Aufgaben der Hinterlegung, Siegelung, Aufzeichnung, Aufbewahrung und ihn treffen weitere Rechnungslegungspflichten.

Was darf ein vorläufiger Insolvenzverwalter?

Ein vorläufiger Insolvenzverwalter hat vor allem die Aufgabe, das Schuldnervermögen zu sichern. Stellt ein Schuldner oder sein Gläubiger einen Insolvenzantrag, so prüft das Insolvenzgericht zunächst, ob es das Insolvenzverfahren eröffnen kann. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter soll diese Schwierigkeiten verhindern.

Was muss man studieren um Insolvenzverwalter zu werden?

„Die“ berufliche Ausbildung zum Insolvenzverwalter gibt es nicht. Jedoch sind Insolvenzverwalter regelmäßig Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Insolvenzrecht oder aber Betriebswirte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Diese Grundausbildungen werden durch insolvenzrechtliches Fachwissen ergänzt.

Was ist eine Doppelpfändung?

Durch den Titel zur Kontopfändung, kann der Gläubiger genau diese Differenz vom Konto des Schuldners pfänden, sofern es sich um eine erlaubte unechte Doppelpfändung handelt. Von einer echten Doppelpfändung spricht man, wenn durch einen Anspruch derselbe Pfändungsgegenstand zweimal von einem Gläubiger gepfändet wird.

Wie findet der Begriff des Gläubigers Anwendung?

Der Begriff des Gläubigers findet allerdings nicht nur im materiellen Recht (also dem Schuldrecht) Anwendung, sondern auch im Verfahrensrecht. So ist in der Zwangsvollstreckung gem. der §§ 704 der Zivilprozessordnung (ZPO) ein (Vollstreckungs-)Gläubiger derjenige, der aus einem vollstreckbaren Titel vollstreckt.

Wie kann der andere Gläubiger seinen Anteil an Leistung verlangen?

Der eine Gläubiger kann vom anderen Gläubiger somit einen Anteil an der Leistung des Schuldners verlangen. Bei der Gesamtgläubigerschaft stehen den Gläubigern jeweils eigene Ansprüche zu.

Welche Rechte hat der Käufer gegenüber dem Gläubiger?

Im Gegenzug ist der Käufer allerdings auch Schuldner (und der Verkäufer somit Gläubiger) hinsichtlich der Verpflichtung, den vereinbarten Kaufpreis zu entrichten und die gekaufte Sache abzunehmen. Der Gläubiger hat also aufgrund eines Schuldverhältnisses regelmäßig nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.

Wie wird die Gläubigerstellung begründet?

Nach § 241 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wird die Gläubigerstellung kraft Schuldverhältnisses begründet. Liegt ein wirksames Schuldverhältnis vor, so hat der Gläubiger einen Anspruch i.S.d. § 194 Absatz 1 BGB gegenüber dem Schuldner, von dem der Gläubiger bei Fälligkeit sodann die versprochene Leistung fordern kann.

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