In welchem Alter entsteht Endometriose?
Die Beschwerden beginnen meist im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, oft auch schon mit der ersten Monatsblutung. Wie sich eine Endometriose äußert, ist von Frau zu Frau verschieden.
Wie kann eine Endometriose entstehen?
Es gibt verschiedene Theorien dazu, warum eine Endometriose entsteht. So wird beispielsweise vermutet, dass Zellen aus der Gebärmutterschleimhaut in andere Bereiche des Körpers gelangen und sich dort ansiedeln. Auch wird angenommen, dass ein gestörtes Zusammenspiel der Hormone oder des Immunsystems eine Rolle spielen.
Welche Symptome können bei Endometriose auftreten?
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Symptome, die bei Endometriose auftreten können, sowie mögliche Folgen der Erkrankung: Starke Regelschmerzen: Bei Endometriose können die Schmerzen und Krämpfe kurz vor und während der Menstruation besonders heftig ausfallen. Mediziner sprechen dann von Dysmenorrhoe.
Was ist die Ausprägung der Endometriose?
Die Ausprägung der Endometriose wurde zur einfacheren Beurteilung in vier Stadien ( rASRM Klassifikation) unterteilt, wodurch die Größe und Ausdehnung klassifiziert werden kann. Wucherungen im Bereich der Eierstöcke und der Eileiter mit einer Größe von mehr als 5 mm, häufig auch Blutungen.
Was sind die Sonderformen der Endometriose?
Relevante Sonderformen der Endometriose sind die Adenomyose (Endometriose in der Gebärmutterwand), Schokoladenzysten ( Endometriosezyste im Ovar mit Einblutung) und Endometriose in Kaiserschnittnarben. Extrem selten sind Endometrioseherde außerhalb des Bauchraums – beispielsweise in der Lunge oder im Gehirn.
Wie kann man die Endometriose bestätigen?
Denn nur eine Bauchspieglung und die dann folgende Histologie werden die Endometriose bestätigen können. Bei einer schweren Organüberschreitung durch die Endometriose wie z.B. wenn Blase, Darm oder Harnleiter in der die Endometriose tief ins Gewebe wächst, wird es dann zu einer größeren Operation kommen.