Ist der asiatische Marienkaefer nuetzlich?

Ist der asiatische Marienkäfer nützlich?

Der Asiatische Marienkäfer zeigt, wie schmal der Grad zwischen Nützling und Schädling ist. Er wurde einst aus Asien nach Nordamerika gebracht, von wo er dann Ende des 20. Jahrhunderts nach Europa importiert wurde. Die Intention: Er sollte als Nützling gezielt Blattläuse in Gewächshäusern bekämpfen.

Ist der asiatische Marienkäfer ein Schädling?

Vom Nützling zum Schädling: der Asiatische Marienkäfer Diese Art der Marienkäfer, erkennbar an den 19 Punkten und einer „W“-förmigen Markierung auf dem Halsschild, vermehrt sich sehr schnell und frisst etwa fünfmal so viel wie der europäische Siebenpunkt-Marienkäfer.

Wie ist der Asiatische Marienkäfer nach Österreich gekommen?

Ursprünglich in China beheimatet, wurde der Asiatische Marienkäfer ab 1982 in Europa zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen in Gewächshäusern eingeführt. Von dort kam es zur Verbreitung im Freiland und der Käfer bildete große Bestände aus.

Woher kommt der asiatische Marienkäfer?

Der asiatische Harlekin-Marienkäfer kommt heute nicht mehr nur in Japan und China vor, sondern auch in Nordamerika und Europa. Seines großen Blattlaus-Appetits wegen wurde der Käfer seit den 80er Jahren im großen Stil zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

Wie viel Arten Marienkäfer gibt es?

Rund um die Welt gibt es sehr viele verschiedene Arten von Marienkäfern – sage und schreibe an die 4.000 sind es! Bei uns leben immerhin 70 Arten. Darunter sind nicht nur die roten Käfer mit den sieben schwarzen Punkten auf den Flügeln, die ihr sicher gut kennt, sondern auch gelbe oder schwarze.

Woher kommen Marienkäfer Larven?

In der freien Natur legen Marienkäfer ihre ovalen, gelben Eier über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen als „Eipakete“ ganz in der Nähe der Blattläuse ab. Nach knapp einer Woche schlüpfen daraus die Larven und suchen aktiv Läuse auf.

Was brauchen Marienkäfer Larven?

Marienkäfer und deren Larven fressen Blattläuse in rauen Mengen, genauer gesagt, sie saugen die Schädlinge aus. Doch nur wenige wissen, dass man sich die Marienkäferlarven auch kaufen kann, um gegen Blattläuse vorzugehen. Die Nützlinge findet man im Baumarkt oder im Internet.

Warum haben Marienkäfer Fühler?

Die Fühler des Marienkäfers sind eigentlich seine Nase. Er benutzt sie aber auch zum Tasten und Fühlen. Weil der Marienkäfer zwei Fühler hat, kann er sogar feststellen, aus welcher Richtung ein Geruch kommt.

Was macht ein Marienkäfer bei Gefahr?

Die auffällige Färbung dient als Warnsignal an Fressfeinde. Zusätzlich haben Marienkäfer einen unangenehmen, bitteren Geschmack, der sie unattraktiv macht. Sie können bei Gefahr auch ein gelbliches Sekret aus einer Öffnung in den Gelenkhäuten absondern (Reflexbluten).

Wie können Marienkäfer hören?

Zum Hören hat der Käfer am Rumpf eigene Sinnesorgane in Form von kleinen, mit Wasser gefüllten Kügelchen in einer festen Hülle, in die ein Sinneshärchen hineinragt. Kommen Wärmestrahlen an, verformt sich durch den veränderten Druck das Sinneshärchen und löst einen Reiz aus.

Hat ein Marienkäfer Füße?

Marienkäfer haben wie alle Insekten sechs Beine und einen dreigliedrigen Körperaufbau (Kopf, Brust, Hinterleib).

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