Ist ein Handy umweltfreundlich?
Es ist längst bekannt, dass die Herstellung von Handys für die Umwelt nicht gerade ideal ist. Auch ethisch ist der Kauf vieler Smartphones kaum vertretbar. Die meisten Smartphones bestehen aus Rohstoffen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen werden oder aus Kriegsgebieten stammen.
Warum ist es so schwierig ein faires Smartphone herzustellen?
Auch andere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass vor allem die großen Recyclinganlagen Hochtechnologie-Metalle wie Indium, Seltene Erden, Tantal, Gallium und Germanium nicht gut genug recyceln können. Das Problem: Es stecken nur geringe Mengen in den Geräten; zudem sind sie in ihnen sehr komplex verbaut.
Welche Rohstoffe sind in einem Handy?
Jedes Mobiltelefon enthält rund 60 Rohstoffe, darunter kleine und kleinste Mengen der begehrten Metalle Silber, Kupfer, Kobalt und Palladium. Aber den größten Wert darin haben Tantal und Gold. Der Rohstoffwert von Tantal in 1000 Handys beträgt über 900 Euro.
Warum sind Handys nicht nachhaltig?
Warum sind Smartphones nicht nachhaltig? Es gibt mehrere Gründe, warum Smartphones nicht gerade nachhaltig sind. Neben negativen Einflüssen auf die Umwelt, spielen auch negative Auswirkungen auf soziale und ökonomische Komponenten eine zentrale Rolle. Die Handyproduktion ist sehr rohstoff- und energieintensiv.
Wie nachhaltig ist ein Smartphone?
Smartphones, Laptops und Tablets sind nachhaltiger, wenn sie reparierbar und recycelbar sind. Seltene Metalle und das eingebaute Plastik können wiederverwertet werden, wenn das Gerät kaputt ist. TCO berücksichtigt deshalb unter anderem, ob die Firmen defekte Produkte zurücknehmen und recyceln.
Wie viel CO2 verursacht ein Handy?
Der durchschnittliche Wert von 47kg CO2-Emissionen pro Lebenszyklus beinhaltet bereits die Emissionen aller Phasen des Lebenszyklus eines Smartphones. Von den 47 kg resultieren bspw. beim iPhone 4 etwa 57% aus der Produktion, 34% aus der Nutzung, 8% aus dem Transport und 1% aus dem Recycling.
Welche Umweltschäden können bei der Produktion von Handys entstehen?
Um an Metalle zu gelangen, werden oft Lebensräume zerstört. So werden in manchen Abbauregionen Urwälder gerodet oder Berge gesprengt, um Tagebaue anzulegen. Es werden außerdem giftige Stoffe verwendet, um Edelmetalle aus dem Gestein zu lösen. Diese Lösungsmittel können in die Gewässer gelangen.
Was für Edelmetalle sind in Handys?
Ein Smartphone enthält nach einer Untersuchung des Öko-Instituts ungefähr 306 Milligramm Silber und 30 Milligramm Gold, in einem Akku stecken 6,3 Gramm Kobalt.