Kann man Kirchensteuer hinterziehen?
Anders als bei staatlichen Steuern ist die Hinterziehung von Kirchensteuern nach Angaben eines Sprechers des Bundesfinanzministeriums nicht strafbar.
Wer verwaltet die Kirchensteuer?
Die Kirchensteuer wird im Allgemeinen bei der Veranlagung zur Einkommensteuer von den Finanzämtern festgesetzt und erhoben. Bei den Lohnsteuerpflichtigen berechnet der Arbeitgeber die Kirchensteuer nach dem am Wohnsitz des Arbeitnehmers geltenden Steuersatz und führt sie zusammen mit der Lohnsteuer an das Finanzamt ab.
Kann die Kirche mich pfänden?
Wer aber jahrelang nicht zahlt und auf Schreiben der Kirche auch keine Antwort gibt, der muss damit rechnen, dass die Kirche ihn pfänden lässt.
Können Steuerrückzahlungen gepfändet werden?
Überblick: Lohnsteuerjahresausgleich Ja, der Lohnsteuerjahresausgleich ist generell pfändbar. § 46 Abs. 1 Abgabenordnung (AO) legt fest, dass der Zahlungsanspruch auf den vom Arbeitgeber durchgeführten Lohnsteuerjahresausgleich pfändbar ist.
Wo sehe ich meine Religionszugehörigkeit?
Das Kirchensteuermerkmal zeigt an, welche Religionszugehörigkeit jemand hat. Zu finden ist diese Angabe auf der Lohnsteuerbescheinigung unten links unter der Bezeichnung „Kirchensteuermerkmale“ und muss in der Steuererklärung angegeben werden.
Wer bekommt die evangelische Kirchensteuer?
Die Evangelische Kirchensteuer wird zu fast 20 Prozent für den Pfarrdienst und den Religionsunterricht genutzt. Der gleiche Anteil fließt in die Evangelischen Kindertagesstätten. 12 Prozent verwendet die Kirche nach eigenen Angaben für die Kinder-und Jugendarbeit.
Wo kann ich erfahren ob ich Kirchensteuerpflichtig bin?
Geregelt wird die Kirchensteuer durch die Gesetze der Bundesländer. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt die Kirchensteuer 8%, in allen anderen Bundesländern 9%. Bist du kirchensteuerpflichtig, ist dies auf deiner elektronischen Lohnsteuerkarte angegeben und dein Arbeitgeber führt sie direkt an das Finanzamt ab.