Sind Dissoziationen normal?
Dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen Oder aber die Betroffenen sind nur noch teilweise oder gar nicht mehr zu Sinnesempfindungen (wie sehen, riechen, hören) fähig. Die Häufigkeit dissoziativer Bewegungs-, Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen wird auf etwa 0,3 Prozent geschätzt.
Was ist eine dissoziative Wahrnehmungsstörung?
Unter einer dissoziativen Störung versteht man einen teilweisen oder völligen Verlust der Fähigkeit unseres Gehirns, Wahrnehmungen aus unterschiedlichsten Qualitäten zu einem normalen, umfänglichen Erleben zusammenzufügen.
Welche körperlichen Beschwerden bestehen bei der Dissoziation?
Egal welche körperlichen Beschwerden bei der Dissoziation bestehen, seien es Lähmungen oder z.B. der Verlust der Stimme, die Symptome sind in jedem Fall reversibel. Das heißt, dass sie wieder abklingen. Selbstschädigende Verhaltensweisen können auf eine dissoziative Störung hinweisen.
Wie behandelt man dissoziative Störungen?
Dissoziative Störungen werden häufig nicht erkannt, oder die Symptome werden mit anderen Erkrankungen verwechselt. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik sehr wichtig. Behandelt werden dissoziative Störungen in der Regel mit einer Psychotherapie, die sich an der Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (Traumatherapie) orientiert.
Was sind dissoziative Bewegungsstörungen?
Bei sog. dissoziativen Bewegungsstörungen ist die Beweglichkeit eingeschränkt .Sie kann entweder einzelne Körperglieder oder den gesamten Körper betreffen. Manchmal treten auch Koordinationsstörungen auf und die Fähigkeit ohne Hilfe zu gehen und zu stehen geht verloren.
Wie hoch ist das Risiko für eine dissoziative Amnesie?
Schätzungen zufolge liegt das Risiko, im Laufe des Lebens eine dissoziative Amnesie zu erleiden, bei sieben Prozent. Ausgelöst durch ein belastendes Ereignis verlässt der Betroffene plötzlich sein Zuhause oder seinen Arbeitsplatz und nimmt eine neue Identität an (Fugue = Flucht).