Sind Honigbienen Konkurrenz für Wildbienen?
Wildbienen und Honigbienen nutzen dieselbe Nahrungsressource, nämlich Pollen und Nektar von Blütenpflanzen. Honigbienen sind sehr konkurrenzstark und verdrängen nachweislich selbst große Wildbienenarten von den Blüten (EVERTZ 1993, LINDSTRÖM, A.M. ET.
Warum sind Wildbienen wichtiger als Honigbienen?
Bestäubung von Nutzpflanzen In Europa werden rund 4.000 verschiedene Gemüsesorten von Bienen bestäubt. Wildbienen bestäuben Blüten deutlich effizienter als Honigbienen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Erträge.
Sind Honigbienen schlecht?
Die Bestände gehen bei den meisten zurück, einige, glücklicherweise noch recht wenige, sind akut vom Aussterben bedroht. Die Honigbiene ist in Deutschland nicht bedroht, dafür sorgen in Deutschland über 100 000 Imker.
Was macht die wildbiene?
Etwa 30 % der Wildbienenarten sind auf wenige Pflanzenarten spezialisiert und stehen mit diesen in einer Symbiose. Das bedeutet, dass die Pflanze der Wildbiene Nahrung liefert und die Pflanze wiederum von der Bestäubung durch diese Bienenart abhängig ist.
Ist jede Biene Eine Honigbiene?
In unseren Breiten ist die Honigbienenart Apis mellifera (die westliche Honigbiene) heimisch. Honigbienen unterscheiden sich wesentlich von Wildbienen, vor allem darin, dass Honigbienen in einem Volk in einem Bienenstock leben, während Wildbienen vorwiegend als Einzelgänger in der Natur nisten.
Warum brauchen wir Wildbienen?
Wildbienen sind vor allem wegen ihrer Bestäubungsleistung wichtig für das Ökosystem. Etwa 30 Prozent aller Arten sind auf bestimmte Pflanzenarten, -gattungen oder -familien spezialisiert und sammeln nur bei diesen Pollen. Im Verlaufe der Evolution haben sich bestimmte Blüten auch an bestimmte Wildbienen angepasst.
Was bestäuben Wildbienen?
Wildbienen benötigen Nektar und Pollen für ihre eigene Versorgung und sind ungemein eifrige Blütenbesucher. Dabei tragen sie Blütenpollen von einer Blüte zur anderen und befruchten die Pflanzen – quasi nebenher.
Was bestäuben Honigbienen?
Pollen und Nektar sind die natürliche Nahrungsgrundlage für die sozial lebenden Honigbienen. Beim Sammeln dieser „Rohstoffe“ in und an den Blüten bleiben Pollen im Haarkleid der Bienen haften und werden beim Besuch der nächsten Blüten auf deren Narbe übertragen. Diese Pollenübertragung nennt man Bestäubung.
Wie erkenne ich eine Honigbiene?
Die westliche Honigbiene ist braun-schwarz und nicht, wie oft in Kinderfilmen zu sehen, schwarz-gelb. Ihr Brustteil ist behaart und der Hinterleib weist helle und dunkle Streifen auf.
Wie erkennt man eine Honigbiene?
Erkennungsmerkmal: blauer Pfeil auf das Beinchen: das hintere, dritte Beinpaar ist stark verdickt, so kann sie die Pollen gut transportieren. „Pollenhöschen“ nennt man das dann. 3. Erkennungsmerkmal: blauer Pfeil rechts unten, die schmale Radialzelle am äußeren Flügelrand.