Wann darf mich mein Arbeitgeber kündigen?
Für Arbeiter und Angestellte gelten einheitliche gesetzliche Kündigungsfristen. Die Grundkündigungsfrist, die Ihr Arbeitgeber und Sie einzuhalten haben, beträgt vier Wochen (28 Kalendertage) zum 15. des Monats oder zum Ende eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 1 BGB).
Unter welchen Bedingungen ist die Kündigung rechtens?
Eine gerechtfertigte Kündigung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer durch sein Verhalten oder durch seine Arbeitsweise Anlass zu der Kündigung gegeben hat. Betriebsbedingte Kündigungen aufgrund von Stellenabbau oder Schließung einiger Arbeitsbereiche sind in vielen Fällen als gerechtfertigter Kündigungsgrund einzustufen.
Wann endet ein unbefristeter Arbeitsvertrag Rente?
Wenn der Arbeitnehmer seine individuelle Regelaltersgrenze vollendet, endet das Arbeitsarbeitsverhältnis mit Ende des Monats, in dem er diese Altersgrenze erreicht hat. Dies gilt aber nur, wenn eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag enthalten ist.
Welche Vorteile hat ein Aufhebungsvertrag für Arbeitgeber?
Für den Arbeitgeber hat ein Aufhebungsvertrag vor allem den Vorteil, dass er sich nicht zwangsläufig an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten muss. Zudem können Mitarbeiter, die vom Kündigungsschutz betroffen sind, durch einen Auflösungsvertrag aus dem Beschäftigungsverhältnis entlassen werden.
Ist die Aufhebung vom Arbeitsvertrag einvernehmlich vereinbart?
Der Unterschied besteht darin, dass die Aufhebung vom Arbeitsvertrag einvernehmlich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart wird, während eine Kündigung> in der Regel einseitig von einer der beiden Parteien eingereicht wird.
Ist die Beschäftigungsdauer in der Probezeit berücksichtigt?
Zu beachten ist dabei, dass bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahres des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt werden. Arbeitsverhältnisse in der Probezeit können mit einer verkürzten Frist von zwei Wochen gekündigt werden.
Wie lange dauert ein Aufhebungsvertrag für den Arbeitnehmer?
Zu guter Letzt hat ein Aufhebungsvertrag vor allem dann Nachteile für den Arbeitnehmer, wenn er noch keine neue Arbeit in Aussicht hat. Denn in den meisten Fällen hat der Abschluss eines Aufhebungsvertrages eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld von bis zu 12 Wochen zur Folge.