Wann ist eine mechanische Lüftung erforderlich?
Reicht die natürliche Lüftung für den notwendigen Luftwechsel nicht aus, kommt eine mechanische bzw. maschinelle Lüftung zum Einsatz. Wegen der zunehmend luftdichten Bauweise ist die mechanische Lüftung auf dem Vormarsch.
Was bedeutet mechanische Belüftung?
Mechanische Lüftung Sie sorgt mit gezielter Luftführung und einem oder mehreren Ventilatoren bedarfsbezogen und unabhängig von äußeren Einflüssen (Winddruck/Temperaturen) für die geforderte Luftwechselrate im Raum, in der Wohnung oder im Gebäude.
Was ist Nachströmung?
Die Nachströmung erfolgt über spezielle Nachströmöffnungen, die im Bereich der Fenster (bzw. über den Heizkörpern) installiert werden. Dadurch erfolgt die Luftströmung von den Wohn- zu den entlüfteten Feuchträumen.
Welche Arten von Lüften gibt es?
Inhaltsverzeichnis
- 3.1 Fensterlüftung. 3.1.1 Stoßlüftung. 3.1.2 Spaltlüftung und einstellbare Lüftungsöffnungen.
- 3.2 Schachtlüftung (ohne Ventilator)
- 3.3 Fugenlüftung.
- 3.4 Dachaufsatz-Lüftung.
Welche Luftwechselrate?
Empfohlene Luftwechselrate sind zum Beispiel für: Büroräume 3- bis 6-fach pro Stunde. Gasträume, Versammlungsräume 5- bis 10-fach pro Stunde. Hörsäle 8- bis 10-fach pro Stunde.
Was bedeutet ÜLD?
Überström-Luftdurchlässe sind notwendig, um die Luftströmung in der Nutzungseinheit von Zulufträumen hinzu Ablufträumen zu ermöglichen.
Welche Räume brauchen eine Lüftung?
Zu- und Abluftanlage Während reine Abluftanlagen vorwiegend in Bad und Küche eingesetzt werden, installiert man Zuluftanlagen in der Regel in den Wohnräumen, wie Wohn-, Schlaf und Kinderzimmern. Diese Räume werden über die Lüftungssysteme kontinuierlich mit frischer Luft versorgt.
Was bedeutet 3 facher Luftwechsel?
Beispielsweise für ein Büro mit 20 m2 Fläche und 2,5 m Höhe, also 50 m3 Volumen, bedeutet das einen Mindest-Volumenstrom von 15 bis 25 m3/h (auch ohne Belegung). Zudem sollten rund 20 bis 30 m3/h Frischluft pro Person verfügbar sein, damit die CO2-Konzentration nicht zu stark ansteigt.