Wann kommt es zur Exekution?
Nach der Klage kommt die Exekution Wenn ihnen das Gericht Recht gibt und ein rechtskräftiges Urteil erwirkt wird, können Gläubiger/innen die Vollstreckung (Exekution) des Urteils beantragen.
Was darf nicht exekutiert werden?
Heizmaterial für die nächsten vier Wochen und Lebensmittel sind ebenfalls ausgeschlossen. Des Weiteren dürfen keine Haustiere gepfändet werden, wenn zu diesen eine gefühlsmäßige Bindung vorhanden ist. Gegenstände, welche dem Lernen und der Bildung dienen sind nicht für die Exekution zugelassen.
Was bedeutet exekutionsantrag?
Exekution ist die Durchsetzung von Rechten ( z.B. Eintreibung von Schulden oder Räumung einer Wohnung) durch staatliche Zwangsgewalt. Die Parteien im Exekutionsverfahren heißen betreibende Partei (Gläubigerin/Gläubiger) und verpflichtete Partei (Schuldnerin/Schuldner).
Wann kommt es zu einer Zwangsvollstreckung?
Mit einem gültigen Titel, etwa einem Vollstreckungsbescheid, kann der Gerichtsvollzieher zur Zwangsvollstreckung schreiten, wenn der Schuldner diese nicht doch noch durch Zahlung der fälligen Forderung abwendet. Dabei kann er in das bewegliche Vermögen des Schuldners vollstrecken.
Kann eine Pfändung verjähren?
Sie endet mit vollständiger Erfüllung der im Pfändungsbeschluss angeführten Forderung des Gläubigers durch Überweisung der gepfändeten Forderung. Insbesondere wird die Zwangsvollstreckung nicht durch Verjährung der titulierten Forderung nach 30 Jahren (§ 197 Nr. 3, 4 BGB) automatisch unzulässig.
Was kann man exekutieren?
Exekution auf bewegliche Sachen (Fahrnisexekution)
- Dinge des persönlichen Gebrauchs, die eine bescheidene Lebensführung sichern.
- Werkzeuge eines Handwerkers sowie Betriebsmittel von Kleingewerbetreibenden.
- Lebensmittel und Heizmaterial für vier Wochen.
- Haustiere, zu denen eine gefühlsmäßige Bindung besteht.
- Lernbehelfe.
Was passiert bei einer Exekution?
Exekution auf bewegliche Sachen (Fahrnisexekution) Die Zwangsvollstreckung erfolgt durch Pfändung und Verkauf (öffentliche Zwangsversteigerung) der Sachen des Verpflichteten. Der Gerichtsvollzieher pfändet die Gegenstände des Verpflichteten, indem er diese Gegenstände im Pfändungsprotokoll verzeichnet und beschreibt.