Wann reißt die Speiseröhre?
Häufig reißt die vorgeschädigte Speiseröhre dann beim Erbrechen ein. Denn dabei steigt der Druck auf die Speiseröhre schlagartig an, wenn der Mageninhalt auf einmal nach oben gepresst wird. Außerdem kann auch heftiger Husten zu Druckanstieg und Speiseröhrenruptur führen.
Wie kann die Speiseröhre verletzt werden?
Verletzungen der Speiseröhre kommen durch Gegenstände (geschluckte Fremdkörper, Endoskopie), Stichverletzungen, beim Thoraxtrauma oder durch Verätzung mit Säure oder Lauge zustande. Seltenere Ursache ist das Boerhaave-Syndrom.
Was ist ein Speiseröhrenbruch?
Wie beim „Leistenbruch“ kann es auch bei der Speiseröhre als Folge einer Gewebeschwäche zu einer Bruchstelle kommen, durch die sich dann die Speiseröhre nach oben schiebt. Dies entsteht meist auf dem Boden der Lockerung der Durchtrittsstelle der Speiseröhre durch das Zwerchfell im höheren Alter.
Was passiert wenn die Speiseröhre reist?
Das Phänomen ist lebensgefährlich – durch den Riss können nur schwer stillbare Blutungen auftreten, die sich in den Brustraum ausweiten können. Auch Luft, Speisereste oder Magensäure können aus der Speiseröhre austreten und zu einer Entzündung führen („Mediastinitis“), die wiederum eine Blutvergiftung begüngstigt.
Woher kommt ein Riss in der Speiseröhre?
Ursachen. Die Krankheit wird in den meisten Fällen durch starkes, anhaltendes Erbrechen ausgelöst. Die zugrunde liegende Ursache ist oft ein hoher Alkoholkonsum und/oder Übersättigung. Das starke Erbrechen kann zu einer massiven Druckerhöhung in der Speiseröhre führen, wodurch sich ein Riss bilden kann.
Was tun wenn man ein Riß in der Speiseröhre hat?
Hilfe aus der Chirurgie: Wie wird ein Riss in der Speiseröhre behandelt? Ein Speiseröhrenriss wird mit einer Operation behandelt. Da die Erkrankung akut lebensbedrohlich ist, wird der Patient nach der Diagnosebestätigung (durch Röntgen) in der Regel sofort behandelt.
Was macht man bei einer Speiseröhrenentzündung?
Zur Behandlung der Speiseröhrenentzündung werden häufig Medikamente verordnet. Diese enthalten Wirkstoffe, welche die Säureproduktion im Magen herabsetzen (Protonenpumpenhemmer). Beispiele für Protonenpumpenhemmer sind Omeprazol, Pantoprazol und Lansoprazol.