Wann Selbstfahrervermietfahrzeug?
Wettbewerbsrecht: Zulassung als Selbstfahrervermietfahrzeug durchsetzen. Die Rechtslage ist eindeutig. Wer gewerbsmäßig ein Fahrzeug vermietet, muss es zuvor als Selbstfahrervermietfahrzeug zulassen. Wer das nicht tut, handelt gesetzeswidrig.
Was heißt Selbstfahrermietfahrzeug?
Folge der Zulassung als Selbstfahrermietfahrzeug ist, dass das Fahrzeug jährlich zur Hauptuntersuchung muss. Die besondere Zulassung hat aber auch versicherungsrechtliche Konsequenzen.
Wie oft muss ein Mietwagen zum TÜV?
So müssen beispielsweise neu zugelassene PKW erst nach 36 Monaten das erste Mal zu Hauptuntersuchung, danach gilt ein Untersuchungsintervall von 24 Monaten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Taxis und Mietwagen, diese müssen von Anfang an einmal pro Jahr zur Hauptuntersuchung.
Was ist ein Werkstattersatzwagen?
Als „Mietfahrzeug für Selbstfahrer“ werden Fahrzeuge bezeichnet, die „ohne Gestellung eines Fahrers gewerbsmäßig vermietet werden, ohne dass sie für den Mieter zugelassen sind“, § 13 Abs. Maßgeblich ist bei der Vermietung eines Werkstattersatzwagens der Tarif für einen solchen Werkstattersatzwagen.
Was bedeutet die Vermietung an Selbstfahrer ist nicht versichert?
Sind die zu vermietenden Autos nicht als Mietfahrzeuge für Selbstfahrer zugelassen, besteht das Risiko, dass die Haftpflichtversicherung dem Geschädigten nur den Tarif für einen Werkstattersatzwagen erstattet.
Wann nur 1 Jahr TÜV?
Nach der Erstzulassung muss ein Auto nach 36 Monaten zur Hauptuntersuchung gebracht werden. Danach ist der TÜV alle 24 Monate fällig. Seit 2010 ist auch die Abgasuntersuchung ein fester Bestandteil der HU, sodass diese im Regelfall ebenfalls zwei Jahre ihre Gültigkeit behält.
Wann müssen Fahrzeuge jährlich zum TÜV?
Da es sich um EU-Mindestvorgaben handelt, könnte Deutschland auch künftig bereits drei Jahre nach Erstzulassung eine erste Prüfung verlangen; spätestens nach sechs Jahren müssten die Autos jedoch jährlich statt – wie derzeit in Deutschland üblich – alle zwei Jahre kontrolliert werden.
Wann bekommt man einen Werkstattersatzwagen?
Das ist etwa dann der Fall, wenn Sie nachweislich mindestens 20 bis 30 Kilometer pro Tag etwa auf dem Weg zur Arbeit zurücklegen. Sie müssen sich bei der Anmietung eines Leihwagens an der Fahrzeugklasse Ihres in Reparatur befindlichen Autos orientieren.
Was kostet ein Werkstattersatzwagen?
Am größten war die Spanne bei den Vertragswerkstätten, wo die Leihgebühren zwischen 11,90 Euro und 76,60 Euro pro Tag lagen. Bei der freien Konkurrenz waren es zwischen 21,42 und 57 Euro. Insgesamt lag der Durchschnittsbetrag bei rund 32 Euro pro Tag.