Wann tritt das digitale Versorgungs Gesetz in Kraft?
Apps auf Rezept, Videosprechstunden einfach nutzen und überall bei Behandlungen auf das sichere Datennetz im Gesundheitswesen zugreifen – das ermöglicht das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG ), welches am 19. Dezember 2019 in Kraft getreten ist.
Was ist eine digitale Pflegeanwendung?
Digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) auf mobilen Endgeräten oder als browserbasierte Webanwendung können von Pflegebedürftigen genutzt werden, um den eigenen Gesundheitszustand durch Übungen zu stabilisieren oder zu verbessern ( z.B. Sturzrisikoprävention, personalisierte Gedächtnisspiele für Menschen mit Demenz.
Was bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen?
Basis der Digitalisierung sind die medizinischen Daten des Versicherten, die mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zwischen Ärzten und Patienten, aber auch zwischen den einzelnen Leistungserbringern ausgetauscht werden.
Was ist Telematik im Gesundheitswesen?
Telematik im Gesundheitswesen bezeichnet die Verbindung von Telekommunikation und Informatik mit der Zielsetzung, den Akteuren im Gesundheitswesen (Ärzten, Kran- kenhäusern, Apotheken, weiteren Leistungserbringern und Kostenträgern) relevante Informationen umfänglicher, schneller und für den jeweiligen Nutzungskontext …
Warum Digitalisierung im Krankenhaus?
60 Prozent der befragten Krankenhäuser litten jedoch unter unzureichenden Investitionsmitteln. Zwar hätten 90 Prozent der Krankenhäuser eine Digitalisierungsstrategie, um Prozesse schneller, effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Und immerhin ein Drittel konnte durch digitale Maßnahmen die Ergebnisse verbessern.
Was ist eine Telediagnostik?
Telediagnostik: Bei der Telediagnostik wird eine Krankheit festgestellt, obwohl Arzt und Patient sich nicht am selben Ort befinden. Anwendungsbeispiele sind die Teledermatologie und die Teleneurologie.
Was ist Telekonsil?
TELEKONSIL ist die abrechenbare Videosprechstunde für niedergelassene Ärzte. In Zeiten der Pandemie erlebt die Videosprechstunde durch die regulatorischen Lockerungen ein rasantes Wachstum.
Warum Telemedizin?
Die Telemedizin dient dann dazu, die neurologische Begutachtung des Patienten ohne Qualitätsverluste auch dort zu ermöglichen, wo kein entsprechender Facharzt zu finden ist.
Wie funktioniert Videosprechstunde?
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hat Ihnen eine Online- Videosprechstunde angeboten. Dabei läuft das Gespräch zwischen Ihnen und der Ärztin oder dem Arzt ähnlich ab wie in der Praxis; Sie befinden sich nur an getrennten Orten. Der Austausch erfolgt am Bildschirm, ohne dass Sie hierzu in die Praxis kommen müssen.
Was versteht man unter e Health?
Unter E-Health fasst man Anwendungen zusammen, die zur Unterstützung der Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten die Möglichkeiten nutzen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten.
Was ist die e Health Strategie?
Die Strategie eHealth Schweiz verfolgt die Vision, dass Patientinnen und Patienten mit dem elektronischen Patientendossier (EPD) ihren Gesundheitsfachpersonen die wichtigsten Dokumente rund um ihre Gesundheit zur Verfügung stellen – unabhängig von Ort und Zeit.
Warum ist eine Berufsordnung wichtig?
In der BO werden die Rechte und Pflichten der Berufsangehörigen sowie deren Tätigkeitsfeld und Kernprozesse beschrieben. Die BO ist rechtlich bindend. Warum ist die Berufsordnung so wichtig? Zudem schafft die Berufsordnung Identität und gibt der Berufsgruppe Halt, Stütze und Systematik.