Warum gibt es eine Versicherungspflichtgrenze?
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG; nicht amtlich auch Versicherungspflichtgrenze genannt) bestimmt in Deutschland, ab wann Arbeiter und Angestellte versicherungsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind.
Warum steigt die Beitragsbemessungsgrenze?
Damit werden sich Gutverdiener auf steigende Sozialversicherungsbeiträge einstellen müssen. Die Beitragsbemessungsgrenze gibt die Einkommenshöhe an, bis zu der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung gezahlt werden müssen. Für Einkommen oberhalb dieser Grenze werden keine Beiträge fällig.
Was passiert wenn man über der Versicherungspflichtgrenze liegt?
Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liegt, sind krankenversicherungsfrei. Sie sind entweder privat oder freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Daran gekoppelt ist auch die Absicherung in der sozialen oder privaten Pflegeversicherung.
Wann steigt die Beitragsbemessungsgrenze?
Sozialversicherung Neue Beitragsbemessungsgrenzen für 2021 Mit dem 1. Januar 2021 gelten neue Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Sie wurden wie jedes Jahr an die Einkommensentwicklung angepasst. Damit wird gewährleistet, dass die soziale Absicherung stabil bleibt.
Welche Bedeutung hat die Beitragsbemessungsgrenze?
Die Beitragsbemessungsgrenze gibt bei Arbeitnehmern die maximale Höhe des Arbeitsentgelts an, das zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen wird. Die Beitragsbemessungsgrenze wird regelmäßig an die allgemeine Einkommensentwicklung angepasst und jedes Jahr mit Wirkung zum 1.
Welches brutto für Versicherungspflichtgrenze?
Weitere Details
| Jahr | Allgemeine Versicherungspflichtgrenze | Besondere Versicherungspflichtgrenze |
|---|---|---|
| 2019 | 60.750,00 | 54.450,00 |
| 2018 | 59.400,00 | 53.100,00 |
| 2017 | 57.600,00 | 52
Was passiert wenn ich die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet?Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt die Beiträge zur Sozialversicherung. Überschreitet das Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze, steigen die Beiträge also nicht weiter an, sondern bleiben konstant. Gutverdiener zahlen also sozusagen nur einen Höchstbetrag. Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.
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