Warum hört Migräne auf?
Diener: Genau weiß man es nicht. Eine Erklärung wäre, dass bei Migräne die Hirnrinden nachweislich eine Überaktivität aufweisen. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Überaktivität ab. Bei Frauen fallen nach den Wechseljahren Hormone weg, die häufig ein Trigger für die Migräne sind.
Was tun gegen tagelange Migräne?
Hochdosierte Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika) eignen sich bei leichten bis mittelschweren Migräne-Attacken. Zu diesen Wirkstoffen gehören Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen. Auch das Schmerzmittel Paracetamol kann verwendet werden.
Was kann Migräne verursachen?
Migräne kann strukturelle Veränderungen im Gehirn verursachen, wie MRI-Untersuchungen belegen. Umgekehrt können strukturelle Gehirnläsionen sowohl Migräne-Attacken als auch Aura triggern. Andererseits können Kopfschmerzen auch die Folge eines Schlaganfalls sein.
Kann man massive Kopfschmerzen auf Migräne und Schlaganfall hinweisen?
Massive Kopfschmerzen können auf Migräne mit Aura oder Schlaganfall hinweisen, wobei man die Symptome klinisch nicht immer eindeutig unterscheiden kann. Migräne und insbesondere Migräne mit Aura sind mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und anderen vaskuläre Erkrankungen verbunden. Die Gründe für diesen Zusammenhang sind jedoch unklar.
Sind Migräne mit Aura und Schlaganfall verbunden?
Migräne und insbesondere Migräne mit Aura sind mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und anderen vaskuläre Erkrankungen verbunden. Die Gründe für diesen Zusammenhang sind jedoch unklar. Unter dem Strich ist es auch oft gar nicht so leicht, die Symptome zu unterscheiden, nämlich ob eine Migräne (mit Aura) oder ein Schlaganfall vorliegt.
Welche Migräne haben ähnliche Symptome?
Bei Migräne ähnlichen Attacken mit untypischem Verlauf ist die Verwechslungsgefahr mit Schlaganfall möglich, denn die Symptome können ähnlich sein. Ein besonders plakatives Beispiel ist die Familiäre Hemiplegische Migräne.