Warum Migräne bei Periode?
In den ersten Tagen der Periode wird Prostaglandin freigesetzt – das sind die Gewebestrukturen, denen wir für Periodenkrämpfe zu danken haben. Das Verkrampfen der Muskeln steigert die Aktivität der Schmerzrezeptoren, was Kopfschmerzen wahrscheinlicher macht.
Warum Kopfweh bei Periode?
Kopfschmerzen während der Periode sind meist auf keine Erkrankung zurückzuführen, sondern werden von Hormonschwankungen während des weiblichen Zykluses ausgelöst – genauer gesagt durch den Abfall des Hormons Östrogen kurz vor Einsetzen der Menstruation. Auch Stress oder die Anti-Baby Pille können dahinterstecken.
Was sind die häufigsten Kopfschmerzen?
Die Schmerzen treten selbstständig auf, also ohne erkennbare Ursache, daher primäre Kopfschmerzen genannt. Ihre häufigsten Vertreter sind Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz tritt von allen bekannten Kopfschmerzarten am häufigsten auf.
Wie kann der Arzt die Kopfschmerzen dokumentieren?
Der Arzt wird dem Betroffenen einige Fragen stellen. Besonders hilfreich ist es, die Kopfschmerzen dafür über eine längere Zeitspanne aktiv zu beobachten und zu dokumentieren („Kopfschmerztagebuch“). Ausschlaggebend ist für den Arzt, neben der Häufigkeit der Beschwerden, die Information, wann und wie sich die Schmerzen äußern.
Was sind die Hormone für die Kopfschmerzen?
Schuld sind die Hormone – Menstruation und Kopfschmerzen hängen daher häufig zusammen, weil mit Beginn der Monatsblutung der Östrogenspiegel im Blut sinkt (Östrogen ist das weibliche Geschlechtshormon). Gleichzeitig wird die Produktion der Endorphine gehemmt, welche für die Linderung des Schmerzempfindens eine wichtige Rolle spielen.
Warum leiden Frauen häufiger an Kopfschmerzen als Männer?
Generell leiden Frauen häufiger an Kopfschmerzen und Migräne als Männer. Schuld sind die Hormone – Menstruation und Kopfschmerzen hängen daher häufig zusammen, weil mit Beginn der Monatsblutung der Östrogenspiegel im Blut sinkt (Östrogen ist das weibliche Geschlechtshormon).