Warum sind Wurfmesser verboten?
Wurfmesser sind keine verbotenen Gegenstände im Sinne des Waffengesetzes. Ob sie als Hieb- und Stoßwaffe anzusehen sind ist allerdings strittig. Es kommt auf die Zweckbestimmung der Messer an. Soweit sie, wie im Fall der Artisten-Wurfmesser, als Sportgerät genutzt werden unterliegen sie überhaupt nicht dem Waffengesetz.
Ist das Mitführen von Wurfmessern nicht zu empfehlen?
Das Mitführen von Wurfmessern bei öffentlichen Veranstaltungen ist nicht zu empfehlen (§42 WaffG), sie könnten doch als Waffe eingestuft werden. Definitiv nichts zu suchen haben sie (und andere ähnlich „gefährliche“ Dinge) auf dem Weg zu oder bei öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen (vgl.
Was sind asymmetrische Wurfmesser?
Asymmetrische Wurfmesser gelten nicht als Waffen. Sie können jedoch als gefährliche Gegenstände betrachtet werden. Nachzulesen ist dies im Merkblatt des Bundesamtes für Polizei fedpol zu Wurfmessern. Bei Reisen in oder durch die Schweiz ist dringend zu empfehlen, dieses Merkblatt an der Grenze ausgedruckt zur Hand zu haben.
Wie bleibt der Besitz von Wurfmessern legal?
Auch mit dem neuen Waffengesetz, das im April 2008 in Kraft trat, bleibt der Besitz von Wurfmessern legal.
Warum sind Wurfmesser scharf?
Andererseits sind Wurfmesser nicht sonderlich scharf, damit Sie sich beim Abwurf nicht zu leicht daran verletzen können: Das höhere Gewicht erhöht demnach die Wahrscheinlichkeit, dass die Klinge auch in der Wurfmesser-Zielscheibe stecken bleibt. Die Cold-Steel-Wurfmesser bringen mit je 303 g ein gutes Gewicht zum Werfen auf die Waage.
Ist das Wurfmesser für Anfänger empfehlenswert?
Soll das Wurfmesser auch nach mehreren Jahren noch seinen Zweck erfüllen, ist eine Klingenstärke von mindestens 4 bis 5 mm empfehlenswert. Nicht nur Wurfmesser für Anfänger sollten eine gewisse Klingenstärke aufweisen, allerdings ist dies bei Einsteigern umso empfehlenswerter.
Kann man mit einem unerlaubten Messer erwischt werden?
Wer mit einem unerlaubten Messer erwischt wird, kommt nicht mit einigen Sozialstunden davon. Ein Verstoß gegen das Führungsverbot wertet das BKA als Ordnungswidrigkeit gemäß §53 Nr.21 a WaffG. Falls das Messer grundsätzlich erlaubt ist, jedoch öffentlich sichtbar zu Sportveranstaltungen,…