Warum Stopfleber?
Bei einer sogenannten Stopfleber handelt es sich um die krankhaft vergrößerte „Fettleber“ von Enten und Gänsen. Das Qualprodukt wird erzeugt, indem man die Leber von Gänsen oder Enten mittels Zwangsfütterung („Stopfen“) auf etwa das Zehnfache ihres Normalgewichts anschwellen lässt.
Was ist Stockleber?
Foie gras ([ˌfwaː ˈgʁaː], Französisch für ‚fette Leber‘), im Deutschen Stopfleber, ist eine kulinarische Spezialität, die aus der Leber von fünf bis sechs Monate alten Gänsen oder Enten gewonnen wird.
Was ist die martinsgans?
Traditionell landet um den 11. Ein weiterer Brauch, der neben den Martinszügen an Sankt Martin erinnern soll, ist das Martinsgansessen, das traditionell am 11. November zelebriert wird. So soll Martin von Tours sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte.
Ist Gänse stopfen erlaubt?
In Frankreich und Ungarn werden noch immer Gänse gestopft. Obwohl das in Deutschland verboten ist, landet ihr Fleisch auch in hiesigen Supermärkten. In den Mastfarmen würden Gänse täglich mit bis zu 800 Gramm Maisbrei durch ein 20 Zentimenter langes Rohr, dass direkt in den Magen führt, gestopft.
Was hat es mit der Martinsgans auf sich?
Zum einen soll sich Martin von Tours aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht.
Warum gibt es eine Martinsgans?
Der volkstümliche Brauch des Martinigansl bzw. Martinigansl-Essens, rührt daher, dass vielerorts der St. Martinstag Hauptzinstag der Bauern war: Am St. Martinstag – zu Martini – wurde das Vieh (vorzugsweise Gänse) geschlachtet, da es aus Kostengründen nicht den ganzen Winter hindurch gefüttert werden konnte.