Was ändert sich bei Scheidung?
Kein Ehevertrag: Vermögen wird bei Scheidung geteilt. Das ändert sich, wenn das Paar sich trennt – zumindest dann, wenn es keinen Ehevertrag geschlossen hat.
Wie bemessen sich die Beiträge nach der Scheidung?
Die Beiträge bemessen sich nach Ihren beitragspflichtigen Einnahmen. Es empfiehlt sich, den Versicherungsschutz unmittelbar nach der Scheidung abzuklären, damit Sie auflaufende rückständige Versicherungsbeiträge vermeiden und keine Leistungseinschränkungen oder sonstige Nachteile in Kauf nehmen müssen.
Wie erfolgt die gesetzliche Krankenkasse nach der Scheidung?
Lebensjahrs nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Ihre Kinder sind nach der Scheidung im Regelfall über Ihre gesetzliche Krankenversicherung mitversichert. Wie erfolgt die Krankenversicherung nach der Scheidung?
Wie endet der Anspruch auf Beihilfe nach der Scheidung?
Mit der Scheidung endet Ihr eigener Anspruch auf Beihilfe gegen den Bund oder das Bundesland. Sie müssen sich dann nach der Scheidung privat zu 100 % versichern. Ihr Versicherungsbeitrag steigt. Ansonsten können Sie freiwillig einer gesetzlichen Krankenversicherung beitreten, allerdings nur bis zur Vollendung des 55.
Ist ein Ehegatte schuldig an Steuerhinterziehung?
In solch einer Situation sollte man sofort den Scheidungsantrag einreichen, damit das Vermögen nicht weiter geplündert wird. Zeigt ein Ehegatte den anderen wegen Steuerhinterziehung bei den Behörden an, ist er unter Umständen der Beihilfe schuldig.
Ist die Bezugsberechtigung der Ehefrau stillschweigend?
Außerdem ist es möglich, die Bezugsberechtigung der Ehefrau bei der Lebensversicherung stillschweigend zu widerrufen. Sämtliche Ansprüche werden sofort bei Gericht eingereicht (Trennungsunterhalt, Hausrat, Zugewinn etc.), anstatt sich außergerichtlich zu einigen.
Was sollten die Partner während der Ehe beachten?
„Auch während der Ehe sollten die Partner sich in groben Zügen gegenseitig über ihr Vermögen auf dem Laufenden halten“, informiert Rechtsanwältin Eva Becker, Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).
Kann man den Tag der Trennung nicht beweisen?
In der Praxis ist es meist das größte Problem, den Tag der Trennung genau zu benennen. Kann man nicht beweisen, an welchem Tag die Trennung stattgefunden hat, ist keine Beweislastumkehrung möglich. Eine Vermögensauskunft bezogen auf den Zeitpunkt der Trennung kann man dann ebenfalls nicht verlangen.
Kann man falsche Angaben zum Vermögen machen?
Falsche Angaben zum Vermögen zu machen kann strafrechtliche Folgen haben. Wer im Hinblick auf die Scheidung und den Vermögensausgleich falsche Angaben in Bezug auf das eigene Vermögen macht, kann sich strafbar machen.
Wie behandelt das Vermögen der Ehegatten bei einer Scheidung?
Gemeint ist damit immer die Frage, wie das Vermögen der Ehegatten bei einer Scheidung behandelt wird. Gesetzlich geregelt ist diese Frage in den Paragrafen 1363 bis 1563 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Das Gesetz kennt nur 3 Möglichkeiten, wie mit dem Vermögen umzugehen ist. Sie werden als Güterstände bezeichnet.
Was passiert mit einem Haus nach der Scheidung?
Für die Frage, was mit einem Haus nach der Scheidung passiert, ist ausschlaggebend, wem das Haus gehört. Also: Wer im Grundbucheintrag als Eigentümer steht. Nur ein Ehegatte ist Eigentümer: In diesem Fall gehört ihm oder ihr das Haus auch nach der Scheidung. Die Eigentumsverhältnisse ändern sich nicht.
Wie ergibt sich der Gegenstand der Scheidung aus dem Nettoeinkommen der Ehepartner?
Folglich ergibt sich der Gegenstandswert der Scheidung zu einem großen Teil aus dem tatsächlichen Nettoeinkommen der Ehepartner.
Kann ich meinen Scheidungsantrag erst bei Gericht stellen?
Sie können Ihren Scheidungsantrag erst bei Gericht stellen, wenn Sie das Trennungsjahr vollzogen haben. Um vorzeitig schneller geschieden zu werden, sollten Sie keinesfalls in Absprache mit Ihrem Ehepartner wahrheitswidrig das Trennungsjahr verkürzen.
Was sind die Kredite für eine Trennung oder Scheidung?
Problematisch sind bei einer Trennung oder Scheidung in der Tat nur Kredite, die Paare gemeinsam aufgenommen haben. Beide Partner – ob verheiratet oder nicht verheiratet – müssen den Kreditvertrag unterzeichnet haben, um später auch beide für diesen Vertrag zu haften.
Wer haftet bei Trennung oder Scheidung?
Kredit bei Trennung oder Scheidung. Da bei gemeinsamen Krediten grundsätzlich beide Partner in vollem Umfang für den Kredit haften, ist es nach einer Trennung wichtig zu wissen, wer nun noch welchen Kredit (mit) bedienen muss.
Was genügt bei einer einvernehmlichen Scheidung?
Bei einer einvernehmlichen Scheidung genügt ein Anwalt! Eine Partei beauftragt den Rechtsanwalt, der den Scheidungsantrag einreicht, die andere Partei muss dann nur noch der Scheidung zustimmen. Handelt es sich hingegen um eine streitige Scheidung, müssen sich beide Ehegatten durch einen eigenen Rechtsanwalt vertreten lassen.
Was ist die Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens?
Die Rechtshängigkeit des Scheidungsverfahrens tritt dann ein, wenn der Scheidungsantrag dem Antragsgegner durch das Gericht zugestellt wurde. Es handelt sich damit erst um den Beginn des Verfahrens, während die Rechtskraft dessen endgültigen Abschluss bezeichnet. Scheidung – wann ist sie rechtskräftig?
Was ist bei der Scheidung der Zugewinngemeinschaft?
Lebt ein Ehepaar im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft – und davon ist auszugehen, wenn kein Ehevertrag vorliegt – wird bei der Scheidung der Zugewinn gem. § 1372 BGB nach den §§ 1373-1390 BGB ausgeglichen. Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt.