Was bedeutet Antiphospholipid Syndrome?
Das Antiphospholipidsyndrom (APS) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu schweren bis lebensbedrohlichen Blutgerinnseln und Gefäßverschlüssen sowie Schwangerschaftskomplikationen kommen kann. Die Ursachen für APS sind bislang unklar.
Was ist das APA Syndrom?
Das Antiphospholipid-Syndrom, kurz APS oder APAS, ist eine durch zirkulierende Antiphospholipid-Antikörper (Lupus-Antikoagulans, APLA, APA, Anticardiolipin-Antikörper, Antikörper gegen beta-2-Glykoprotein I) ausgelöste Thrombophilie, es zählt zu den Autoimmunerkrankungen.
Was sind Antiphospholipid Antikörper?
Cardiolipin-Antikörper sind besondere Autoantikörper, die gegen Zellmembranbestandteile (Phospholipide) gerichtet sind. Solche Antikörper können im Rahmen bestimmter Autoimmunerkrankungen auftreten.
Welcher Arzt bei APS Syndrom?
Somit sind neben den Rheumatologen auch Internisten, Neurologen und Augenärzte aufgerufen, an das APS zu denken. Die Diagnose gilt als gesichert, wenn die Antikörper länger als 12 Wochen nachweisbar sind. Die Diagnostik des APS kann jedoch nur die Vorbereitung auf die Therapie sein.
Ist Antiphospholipid Syndrom eine Autoimmunerkrankung?
Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie als Folge von APS. Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise Abwehrstoffe (Antikörper) gegen körpereigene Bestandteile bildet. Bei APS werden die namensgebenden Antiphospholipid-Antikörper produziert.
Wie gefährlich ist das Antiphospholipid-Syndrom?
Es wird oft erwähnt, wie gefährlich das Antiphospholipid-Syndrom sein kann. Dass es wegen der erhöhten Thromboseneigung zum erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Problemen kommen kann, die das Leben gefährden. Mit welchen Risiken müssen Sie rechnen – oder auch nicht?
Was ist eine APS-Erkrankung?
APS ist eine wichtige Ursache für Fehlgeburten und akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Standardbehandlung umfasst Immunsuppressiva und Gerinnungshemmer, um das Risiko für Komplikationen zu minimieren. Gesunde Lebensführung nimmt eine wichtige Rolle bei der Behandlung ein, da so Ursachen der Erkrankung beseitigt werden.
Wann müssen Antikörper nachgewiesen werden?
Um die Diagnose Antiphospholipid-Syndrom fällen zu können, müssen die Antikörper mindestens zwei Mal im Blut nachgewiesen werden können, in Tests, die mindestens 12 Wochen voneinander entfernt liegen.
Wie viele Menschen sind betroffen von APS?
Bis zu 95 % der Fälle bleiben undiagnostiziert, bis zu vier Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen. APS ist eine wichtige Ursache für Fehlgeburten und akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Standardbehandlung umfasst Immunsuppressiva und Gerinnungshemmer, um das Risiko für Komplikationen zu minimieren.