Was bedeutet deterministische Wirkung?
Eine biologische Strahlenwirkung wird deterministisch genannt, wenn der Effekt nach einer Bestrahlung mit ei- ner bestimmten Dosis auftritt. Deterministische Schäden treten im Gegensatz zu den stochastischen Wirkungen erst nach Überschreiten einer Schwellendosis auf.
Was sind stochastische Strahlenwirkungen?
Bei stochastischen Strahlenwirkungen ist die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens von der Dosis abhängig. Dabei ist keine Schwellendosis bekannt, d.h. auch bei einer kleinen Strahlendosis kann es schon zu Schäden dieser Art kommen. Stochastische Schäden entstehen durch die Veränderung von Zellinhalten (z.B. Mutationen).
Wann treten deterministische Schäden auf?
In der Regel sind deterministische Schäden akute Schäden. Das heißt, sie treten nach einer Strahlenexposition mit hohen Dosen innerhalb von Tagen oder Wochen auf.
Welche Schäden können bei Strahlenbelastung auftreten?
Auch das blutbildende System im Knochenmark kann geschädigt werden. Übersteigt die Strahlenbelastung 1000 Millisievert, werden Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Organe angegriffen. Im schlimmsten Fall sind Zellen und Organe so sehr geschädigt worden, dass die betroffene Person stirbt.
Welche Arten von Schäden entstehen durch radioaktive Strahlung?
Bis die Radionuklide im Körper nach 80 bzw. 110 Tagen zerfallen, bestrahlen sie das umliegende Gewebe, was zu Krebs führen kann. Auch Leukämie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Trübungen der Augenlinse konnten als mögliche Folge von Strahlenbelastung identifiziert werden.
Wie entstehen stochastische Strahlenschäden?
Stochastische Strahlenschäden Unter stochastischen Strahlenschäden versteht man Veränderungen im Erbmaterial von Zellen ( DNA ), die durch ionisierende Strahlung verursacht wurden und nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auftreten. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens hängt von der Dosis ab.
Wie heißen die Schäden durch radioaktive Stoffe die das betroffene Individuum direkt schädigen?
Strahlenschäden bei Mensch und Tier lassen sich einteilen in: Somatische Schäden, die beim bestrahlten Organismus selbst auftreten. Teratogene Schäden, die während der Schwangerschaft eine Schädigung des Embryos verursachen. Genetische Schäden, die erst bei den Nachkommen auftreten.