FAQ

Was bedeutet ein Nachlassverfahren?

Was bedeutet ein Nachlassverfahren?

Nachlassverfahren bezeichnet im deutschen Recht eine Angelegenheit der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Das Verfahren in Nachlasssachen ist im 2. Abschnitt des 4. Buchs des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit geregelt (§§ 345 ff.

Wie hoch ist die Erbschaftssteuer in den USA?

Die USA erheben auf Bundesebene keine Erbschaftsteuer, also eine Steuer auf den Erwerb einer Person auf den Tod einer anderen Person.

Wer bekommt mein Erbe wenn ich sterbe?

Erben erster Ordnung sind immer die Nachkommen des Erblassers. Lebt zum Zeitpunkt des Todesfalls ein Kind des Erblassers, erbt dieses Kind neben dem überlebenden Ehegatten des Verstorbenen. Sind die Kinder des Erblassers bereits verstorben, erben die Enkelkinder. Bei mehreren Enkelkindern erben diese wiederum anteilig.

Wann wird ein Nachlassverfahren eröffnet?

Für den Fall der amtlichen Verwahrung bestimmt § 348 FamFG (Verfahren in Nachlasssachen), dass das Gericht eine in seiner Verwahrung befindliche Verfügung von Todes wegen eröffnen muss, sobald es vom Tod des Erblassers Kenntnis erlangt. Über die Testamentseröffnung ist eine Niederschrift aufzunehmen.

Was bedeutet Vermögen im Testament?

Zu dem „Vermögen“, das man erbt, können rechtstechnisch also auch Verbindlichkeiten und Schulden des Erblassers gehören. Soweit letztere das positive Vermögen übersteigen, tut man gut daran, das Erbe auszuschlagen.

Kann man nach deutschem Recht Tieren etwas vererben?

Tiere können nach deutschem Recht nicht erben, sie können nur vererbt werden. Wird das Haustier zum Erben eingesetzt, kann sogar das gesamte Testament ungültig sein!

Kann man einem Tier Geld vererben?

Nein. Obwohl Tiere rechtlich keine Sachen mehr sind, haben sie keine eigenen Rechte und können daher weder Erben noch Vermächtnisnehmer sein.

Wann greift Rechtsschutzversicherung Erbrecht?

Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen bei Erbangelegenheiten – wie auch im Familienrecht generell – lediglich eine erste Rechtsberatung. Und das auch nur dann, wenn bereits ein Versicherungsfall vorliegt und zum Beispiel das Testament eröffnet wurde oder Streit über die gesetzliche Erbfolge ausbricht.

Was ist das Nachlassgericht?

Das Nachlassgericht. Das Nachlassgericht, in der Regel eine Abteilung des Amtsgerichtes, stellt in der Bundesrepublik Deutschland die wichtigste Instanz in allen Belangen und Fragen rund um das Erbrecht dar, von der Verwahrung des Testaments ber die Sicherung des Nachlasses bis hin zur Testamentser ffnung.

Was ist der Aufgabenkreis des Nachlassgerichts?

Aufgabenkreis des Nachlassgerichts ist im Gesetz definiert. Die Auseinandersetzung der Erbschaft muss von den Erben selber vorgenommen werden. Ist ein Todesfall eingetreten, sind die nahen Angehörigen und Verwandten des Erblassers in der Regel erst einmal überfordert.

Was sieht der Gesetzgeber für die Nachlassgerichte vor?

Der Aufgabenkatalog, den der Gesetzgeber für die Nachlassgerichte erarbeitet hat, sieht mit der Sicherung des Nachlasses auch eine gewisse Fürsorgepflicht vor. Das Gericht greift allerdings nur dann sichernd ein, wenn der Nachlass anderenfalls Schaden nehmen könnte.

Was ist die Beschwerdefrist des Nachlassgerichts?

Als Rechtsmittel gegen Entscheidungen des Amtsgerichts bzw. Nachlassgerichts kennt das FamFG die (Rechts-)beschwerde. Die Beschwerdefrist beträgt einen Monat ab Zustellung. Beispiel: Nachlassgericht erteilt einem Angehörigen einen Erbschein nicht. Dagegen hat der Angehörige das Recht, innerhalb von einem Monat Beschwerde einzulegen.

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