Was bedeutet Zwangssterilisiert?
Das Betreuungsgesetz vom 1. Januar 1992 verbietet die Sterilisation im Interesse der Allgemeinheit oder im Interesse von Familienangehörigen. Eine Sterilisation gegen den Willen des Betroffenen ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten, weder die Eltern noch das Kind selbst können darin einwilligen (§ 1631c BGB).
Ist ein Sterilisator ein Medizinprodukt?
Die Dampfsterilisation, auch feuchte Hitze genannt, mit einem Autoklav ist das in Praxen und Krankenhäusern übliche Verfahren für zu sterilisierende Medizinprodukte. Es ist für dieses Umfeld das verlässlichste und einfachste Sterilisationsverfahren.
Welches Material kann mit Dampf sterilisiert werden?
Während hitzestabile Materialien aus Glas, Keramik und Metall durch Erhitzen für 30 min auf 180°C bei trockener Luft im Ofen sterilisiert werden können, ist für die Sterilisation von Flüssigkeiten, Textilien und Kunststoffen eine Behandlung mit feuchter Hitze im Autoklav oft die Methode der Wahl: Heißer Wasserdampf ist …
Welche Funktion hatte die Zwangssterilisation?
Um die „Reinhaltung des gesunden Volkskörpers“ zu gewährleisten, verabschiedeten die Nationalsozialisten am 14. Juli 1933 das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“. Damit wurde die Grundlage für die Verfolgung, Ausgrenzung und später Ermordung von Menschen mit psychischen Krankheiten geschaffen.
Was ist eine Sterilisation?
Die Sterilisation ist – vereinfacht ausgedrückt – das weibliche Äquivalent zur Vasektomie. Dabei werden die Eileiter verschlossen, sodass die Eizelle nicht in die Gebärmutter gelangen kann, wo normalerweise die Befruchtung stattfindet. Eine Sterilisation ist dauerhaft.
Was sind die Kosten einer Sterilisation in Abhängigkeit von der Methode?
Übersicht über Kosten einer Sterilisation in Abhängigkeit von der Methode Methode Kosten Bauchspiegelung 600,- bis 1.000,- Euro Gebärmutterspiegelung 1
Kann die Krankenkasse die Kosten für eine Sterilisation übernehmen?
Die Kosten für eine Sterilisation werden von der Krankenkasse im Normalfall nicht übernommen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Ist einer Frau aus gesundheitlichen oder psychologischen Gründen eine Schwangerschaft nicht zuzumuten, und verträgt sie die Antibabypille oder Spirale nicht, kann die Krankenkasse die Kosten übernehmen.
Was zahlt die AOK für eine Sterilisation?
Das zahlt die AOK. Die AOK übernimmt die Kosten für eine Sterilisation dann, wenn der Eingriff medizinisch notwendig ist. Also wenn beispielsweise eine Schwangerschaft die Gesundheit der Frau gefährden würde. In allen anderen Fällen sind die Kosten von den Versicherten selbst zu tragen.