Was ist der Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative?

Was ist der Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative?

Bundesrat und Parlament erwarten von Schweizer Unternehmen, dass sie Menschenrechte und Umweltstandards auch im Ausland einhalten. Der Bundesrat unterstützt den Gegenvorschlag. Er tritt in Kraft, wenn die Initiative abgelehnt wird und er nicht mit einem Referendum erfolgreich bekämpft wird.

Wer macht einen indirekten Gegenvorschlag?

Der Bundesrat wird der Initiative somit einen indirekten Gegenvorlag gegenüberstellen, der die Bewilligungskriterien von Artikel 5 KMV auf Gesetzesebene verankert, jedoch ohne die Ausnahme für Länder mit systematischen und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen.

Was bedeutet Konzernverantwortungsinitiative?

Die eidgenössische Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (verkürzt auch Konzernverantwortungsinitiative, KOVI oder KVI genannt) war eine Volksinitiative in der Schweiz.

Was sind die Forderungen der Initiative?

Forderungen der Initiative Die wichtigsten Forderungen der Volksinitiative sind: Hochstehende Aus- und Weiterbildung. Erleichterte Berufsausübung. Zweckmässige Praxis-Infrastruktur.

Was will die Konzernverantwortungsinitiative?

Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne auf Kinderarbeit setzen oder Flüsse verschmutzen, sollen sie dafür geradestehen. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Wann kommt die Konzernverantwortungsinitiative zur Abstimmung?

Am 29. November 2020 haben die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» abgestimmt.

Was sind die Forderungen der Initia tive?

Was will die Kvi?

Die Initiative forderte, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und internationale Umweltstandards auch ausserhalb der Schweiz zu respektieren haben. November 2020 erreichte die Initiative mit rund 50,7 % Ja-Stimmen zwar das Volksmehr, scheiterte jedoch am ebenfalls erforderlichen Ständemehr.

Wer hat die Konzernverantwortungsinitiative lanciert?

In einer breiten Koalition hat SWISSAID die Konzernverantwortungsinitiative lanciert. Das Ziel: verbindliche Regeln für Schweizer Konzerne zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei Auslandstätigkeiten.

Wie kam es zur Konzernverantwortungsinitiative?

Die Konzernverantwortungsinitiative war in der Geschichte des Schweizer Bundesstaats erst die zweite Volksinitiative, die allein wegen des Ständemehrs abgelehnt wurde. Somit geht, statt des Vorschlags der Initianten, der indirekte Gegenentwurf (Gegenenvorschlag) der Bundesversammlung in die Umsetzungsphase.

Wer lancierte die trinkwasserinitiative?

Im Oktober 2020 hat die Grüne und im Februar 2021 die Grünliberale Partei die Ja-Parole beschlossen. Ebenfalls im Februar beschloss die SP und im März die EVP die Ja-Parole. Auch das Bioforum Schweiz setzt sich für die Initiative ein.

Wann wurde die Konzernverantwortungsinitiative lanciert?

21. April 2015 – Lancierung der Konzernverantwortungsinitiative.

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