Was ist der Unterschied zwischen einer Meningitis und einer Enzephalitis?
Eine Meningitis, die durch Bakterien ausgelöst wurde, beginnt meistens plötzlich. Der Zustand des Betroffenen kann sich innerhalb von Stunden verschlechtern. Bei einer Enzephalitis entwickeln sich die Beschwerden in der Regel langsamer über mehrere Tage.
Was ist die Enzephalitis?
Enzephalitis ist die Entzündung des Gehirns, die auftritt, wenn ein Virus das Gehirn direkt infiziert oder wenn ein Virus, ein Impfstoff oder etwas anderes die Entzündung auslöst. Auch das Rückenmark kann betroffen sein, was zu einer Erkrankung führt, die als Enzephalomyelitis bezeichnet wird.
Was sind die Heilungsaussichten bei einer Enzephalitis?
Die Heilungsaussichten bei einer Enzephalitis hängen von der Schwere der Erkrankung, der Art des Erregers und der Zeit bis zum Behandlungsbeginn ab. Wird die Hirnentzündung rechtzeitig erkannt und sofort behandelt, ist die Prognose in der Regel gut.
Wann kommt es zu Enzephalitis in Deutschland?
In Deutschland kommt es zu 1 Fall pro 100.000 Einwohnern und Jahr. Das bedeutet für diese Erkrankungsvariante eine Häufigkeit von ca. 80 Fällen. Enzephalitis beginnt in der Regel mit unspezifischen Symptomen wie Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit oder Erbrechen.
Was ist der Nachweis einer Enzephalitis?
Weitere diagnostische Verfahren zum Nachweis einer Hirnentzündung sind das Elektroenzephalogramm (EEG), Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT). Die Therapie von Enzephalitis erfolgt im Rahmen einer stationären Behandlung im Krankenhaus, in der Regel auf einer Intensivstation.
Was ist besonders gefährdet an einer Enzephalitis?
Besonders gefährdet, an einer Enzephalitis zu erkranken, sind Kinder und junge Erwachsene sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Da die Gehirnentzündung unbehandelt oft tödlich ist, ist es wichtig, so früh wie möglich ins Krankenhaus zu gehen. Lesen Sie hier alles Wichtige über die Enzephalitis.