Was ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung?
Die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO oder EU-DSGVO, ist eine Verordnung der Europäischen Union. Die DSGVO gibt den Verantwortlichen Verhaltensregeln für die korrekte Datenverarbeitung personenbezogener Daten vor.
Was steht in der Datenschutzgrundverordnung?
Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) soll den europäischen Datenschutz vereinheitlichen. Sie regelt, wie Konzerne, Unternehmen, Behörden und Vereine mit personenbezogenen Daten umgehen müssen. Die DSGVO trat bereits im Mai 2016 in Kraft.
Was regelt der Datenschutz?
Das BDSG a.F. regelte folgende Tätigkeiten: Die Datenerhebung, die Datenverarbeitung und die Datennutzung. Ein Erheben im Sinne des Gesetzes lag bereits bei der bloßen Beschaffung von Daten über natürliche Personen beim Betroffenen oder bei Dritten vor.
Welchem Zweck dient der Datenschutz?
Datenschutz bezeichnet allgemein gesagt den „Schutz von personenbezogenen Daten“. Er soll somit die Rechte eines Individuums in Bezug auf seine Daten schützen. Somit hat jede Person ein Interesse an dem Schutz ihrer personenbezogenen Daten.
Wie wird das Grundrecht genannt das den Datenschutz betrifft?
Nordrhein-Westfalen und das Saarland haben ein Datenschutzrecht in Artikel 4 bzw. Artikel 2 ihrer Landesverfassungen aufgenommen.
Bei welchen Tätigkeiten findet das Datenschutzgesetz Anwendung?
Anwendungsbereich. Das BDSG-neu richtet sich sowohl an öffentliche Stellen (z.B. Behörden), als auch an nicht-öffentliche Stellen. Nicht-öffentliche Stellen sind natürliche und juristische Personen, Gesellschaften und andere Personenvereinigungen des privaten Rechts, z.B. Privatunternehmen (§ 2 Abs. 4 und 5 BDSG-neu).
Welche der folgenden Beispiele sind personenbezogene Daten?
Beispiele für personenbezogene Daten allgemeine Personendaten (Name, Geburtsdatum und Alter, Geburtsort, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer usf.) Kennnummern (Sozialversicherungsnummer, Steueridentifikationsnummer, Nummer bei der Krankenversicherung, Personalausweisnummer, Matrikelnummer usf.)
Was gehört zu den sog Betroffenenrechten?
Betroffenenrechte beschreiben die Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen nach Art. 12 ff. DSGVO. Sie sind die Basis der informationellen Selbstbestimmung und dienen der Information und Transparenz.
Was ist Datenlokalisierung?
Datenlokalisierung, Sanktionen und EU-Datenraum Die DSGVO und die VO (EU) 2018/1807 für den freien Verkehr von nicht personenbezogenen Daten sollen gemeinsam den freien Verkehr von personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten sichern. So soll ein gemeinsamer europäischer Datenraum entstehen.
Was beschreibt den räumlichen fachlichen und persönlichen Anwendungsbereich der Dsgvo?
Diese Verordnung findet Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten, soweit diese im Rahmen der Tätigkeiten einer Niederlassung eines Verantwortlichen oder eines Auftragsverarbeiters in der Union erfolgt, unabhängig davon, ob die Verarbeitung in der Union stattfindet.
Wann ist die DS GVO anzuwenden?
Die DSGVO trat schon am 25. Mai 2016 in Kraft. ABER: Unternehmen und Webseitenbetreiber in den EU-Mitgliedstaaten müssen die Datenschutzverordnung erst seit dem dem 25. Mai 2018 verbindlich anwenden.
Wann trat die Datenschutzgrundverordnung in Kraft?
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 25. Mai 2018.