Was ist die gesetzliche Grundlage fur die Anhorung von Kindern vom Familiengericht?

Was ist die gesetzliche Grundlage für die Anhörung von Kindern vom Familiengericht?

Die gesetzliche Grundlage für die Anhörung von Kindern vom Familiengericht bildet § 159 FamFG. Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen dürfen die Eltern es ablehnen, dass ihr Kind im Sorgerechts- oder Umgangsstreit vor dem Familiengericht aussagt.

Was ist ein Verfahrensbeistand vor dem Familiengericht?

In den Verfahren vor dem Familiengericht, bei denen ein Kind vom Gericht angehört wird, wird in der Regel ein Verfahrensbeistand eingeschaltet. Ein Verfahrensbeistand wird umgangssprachlich als „Anwalt des Kindes“ bezeichnet und wird vom Gericht bestellt, um die Interessen des Kindes zu vertreten.

Wann ist eine Kindeswohlgefährdung anzunehmen?

Nach Auffassung des BGH ist eine Kindeswohlgefährdung immer dann anzunehmen, wenn eine gegenwärtige Gefahr festgestellt wird, die zu einer erheblichen Schädigung des geistigen oder leiblichen Wohls des Kindes führen kann und eine Verwirklichung dieser Gefahr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

Ist die Anhörung vor Gericht möglich?

Bei der Anhörung des Kindes vor Gericht sind die Eltern nicht dabei, der Verfahrensbeistand ist jedoch anwesend. Damit die Kinder im Gerichtsgebäude möglich ungehemmt auftreten, sollten sie nach Möglichkeit schon vor der Anhörung die Räumlichkeiten ansehen dürfen.

Welche Gebühren erhält der Anwalt für eine Erstberatung?

Ist der Mandant Verbraucher, erhält der Anwalt für diese Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens eine Gebühr in Höhe von jeweils höchstens 250 Euro sowie für das Erstberatungsgespräch eine Gebühr in Höhe von höchstens 190 Euro.

Wie regelt das Gericht das Umgangsrecht der Kindeswille?

Ebenso kann das Gericht die Art und Weise näher regeln und so etwa bestimmen, dass Kind und Vater oder Mutter sich auf neutralem Boden begegnen oder in der ersten Zeit nur wenige Stunden miteinander verbringen. Denn im Umgangsrecht kann der Kindeswille sich auch ändern. Umgangsrecht: Findet der Kindeswille Beachtung?

Welche Schutzvorschriften gibt es für Kinder und Jugendliche?

Um Kinder, die Opfer von Straftaten geworden sind, zu schützen, gibt es zahlreiche Schutzvorschriften: In einer Hauptverhandlung werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nur von dem oder der Vorsitzenden des Gerichts befragt. Der Ausschluss der Öffentlichkeit oder der angeklagten Person ist leichter möglich.

Wie können Kinder als Zeugen vor Gericht auftreten?

Kinder als Zeugen vor Gericht. Kinder können in einem Strafprozess als Zeuginnen und Zeugen auftreten, wenn sie Opfer einer Straftat geworden sind oder wichtige Informationen zu einer Straftat geben können. Ein festes Alter, ab welchem Kinder als Zeuginnen oder Zeugen an einem Prozess teilnehmen dürfen, gibt es nicht.

Ist die Anhörung eines zweijährigen Kindes rechtswidrig?

Auch die Anhörung sehr junger Kinder kann angezeigt sein, wenn der Richter darüber den Willen des Kindes erkunden kann. Insofern ist die Anhörung eines zweijährigen Kindes nicht rechtswidrig, allerdings ungewöhnlich.

Was ist die Generalklausel „Kindeswohlgefährdung“?

Die meiner Meinung nach unzulässige Generalklausel „Kindeswohlgefährdung“ ist die Keule, mit der man unter Umständen ungerechtfertigt oder sogar auch bösartig jede Familie zerschmettern kann. Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Ist die Befristung für ein Kitajahr denkbar?

Aber auch kürzere Befristungen, etwa immer für ein Kitajahr, sind an sich grundsätzlich denkbar. Durchaus verbreitet sind Befristungen allein auf die Zeit des Besuchs den Kindes in der Krippe.

Was hat das Wächteramt für unsere Kinder vor?

Zum rechtlichen Hintergrund: Der Staat hat das Wächteramt, um unsere Kinder von Missbrauch, Gewalt und vor der so genannten „Kindeswohlgefährdung“ zu schützen. Damit ist natürlich grundsätzlich jeder einverstanden. Doch bei noch nicht einmal 20 % der Inobhutnahmen durch die Jugendämter liegt auch nur der Verdacht auf Gewalt oder Missbrauch vor.

Wann wird der Antrag an das Amtsgericht geschickt?

Zunächst wird der begehrte Antrag an das zuständige Amtsgericht per Post geschickt. Dort wird das entsprechende Verfahren eröffnet, ein Aktenzeichen vergeben und alle übrigen Beteiligten werden informiert und in der Regel um Stellungnahme innerhalb einer gewissen Frist, meist vierzehn Tage, gebeten.

Ist der Gerichtshof zuständig für die Gesetzgebung der EU?

Die Richter geben eine verbindliche Auslegung der Vertragswerke und Gesetze vor. Der Gerichtshof nimmt dabei verschiedene Funktionen wahr: Als Verfassungsgericht entscheidet er bei Streitigkeiten zwischen den EU -Organen. ER kontrolliert die die Rechtmäßigkeit der Gesetzgebung der EU.

Wie muss der Wille des Kindes festgestellt werden?

Dafür muss der Wille des Kindes festgestellt werden. Kinder ab 14 Jahren müssen zwingend vom Familiengericht angehört werden, aber es werden auch wesentlich jüngere Kinder von den Richtern angehört, sogar zum Teil Kinder unter drei Jahren. In der Regel werden Kinder ab dem Kindergartenalter in familiengerichtlichen Verfahren angehört.

Welche Altersgrenze kann ein Kind wählen?

Ab welchem Alter kann ein Kind selbst entscheiden ob es bei Vater oder Mutter leben möchte, bzw. ab wann muss das Gericht diesen Wunsch respektieren. Wer kann mir dazu bitte die aktuelle Rechtslage mitteilen.Danke. 31. Mai 2010 AW: Ab welchem Alter kann ein Kind entscheiden… Es gibt keine Altersgrenze . 30. Januar 2008

Welche Altersgrenze kann ein Kind entscheiden?

AW: Ab welchem Alter kann ein Kind entscheiden… Das ist soweit richtig. Und dennoch gibt es eine Altersgrenze wo das Kind sehrwohl entscheidungsberechtigt ist. In solchen Fällen muss das Kind das 14 Jahre alt sein. Siehe § 1671 Abs. 2 Ziff. 1 BGB sowie § 9 Abs. 1 Ziff. 3 FamFG.

Warum dürfen Kinder nicht angehört werden?

Das gilt nur dann nicht, wenn es zum Beispiel um das Vermögen des Kindes geht. Angehört werden dürfen Kinder auch dann nicht, wenn schwerwiegende Gründe dagegen sprechen, dem Kind durch eine Anhörung etwa psychische Schäden drohen. Das gilt auch für Kinder, die jünger als 14 Jahre alt sind.

Wann wird das Kind befragt?

Bühre: Bei Sorgerechtsverfahren wird das Kind in der Regel kurz vor der Anhörung der Eltern befragt. Die Eltern sind aber nicht dabei, meistens ist ein Verfahrensbeistand anwesend, wenn das Kind nichts dagegen hat. Der Familienrichter befragt das Kind, allerdings nicht im Gerichtssaal, sondern in einem separaten, kindgerechten Raum.

Wie werden Kinder ab dem Kindergartenalter angehört?

In der Regel werden Kinder ab dem Kindergartenalter in familiengerichtlichen Verfahren angehört. Die gesetzliche Grundlage für die Anhörung von Kindern vom Familiengericht bildet § 159 FamFG.

Ist ein Elternteil nicht einverstanden mit der gemeinsamen elterlichen Sorge?

Ein Elternteil ist auf Verlangen des anderen verpflichtet, nach Trennung und Scheidung den Umgang mit dem Kind im üblichen Umfang auszuüben. Sind die Eltern mit der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht einverstanden, so ist im Allgemeinen einem Elternteil die alleinige elterliche Sorge und nicht nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen.

Wie ist das Familiengericht zuständig?

Familiengericht. Das Familiengericht ist ausschließlich für familienrechtliche Problem zuständig. Bei der Entscheidungsfindung ist in der Regel ein Einzelrichter zuständig und keine weiteren Schöffen. Eine Anwaltspflicht besteht in der ersten Instanz nicht, allerdings ist es ratsam sich von einem Anwalt vertreten zu lassen.

Welche Gerichte haben eine Berufung im Zivilrecht?

Dies gilt auch für jene Fälle, in denen das betreffende Urteil sich als fehlerhaft erweisen sollte. Eine Berufung im Zivilrecht kann gegen Urteile eingelegt werden, welche von den zuständigen Amtsgerichten sowie von den Landgerichten gesprochen wurden. Welches der Gerichte im Einzelfall zuständig gewesen ist, hängt von der Höhe des Streitwertes ab.

Wie akzeptieren sie die Meinung von Kindern?

1. Akzeptieren Sie die Meinung von jedem einzelnen Kind. 2. Nehmen Sie seine Gefühle ernst, und spiegeln Sie diese. 3. Versuchen Sie nicht, durch Moralisieren ein Kind umzustimmen. 4. Begegnen Sie Kindern mit echtem Interesse. 5. Reden Sie mit Kindern ehrlich über ihre Meinung und Gefühle.

Wie Helfen Sie Kindern gegen die Ausgrenzung?

Versuchen Sie, durch Angebote und Spiele gegen die Ausgrenzung vorzugehen. Mit den nachfolgenden Angeboten und Spielen können Sie Kinder ab 4 Jahren dazu anregen, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Dieses ist ein wichtiger Schritt, um Außenseiter zu integrieren.

Was hat das Familiengericht zu beachten?

Nach § 1666 Abs. 1 BGB hat das Familiengericht, wenn das körperliche, geistige oder seelische Wohl eines Kindes gefährdet wird und die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden, die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

Wie lehnt ein Elternteil jeden Kontakt zu den Kindern ab?

Lehnt ein Elternteil also grundsätzlich jeden Kontakt zu den Kindern ab, muss davon ausgegangen werden, dass eine zwangsweise Durchsetzung des Umgangsrechtes der Kinder nicht dem Kindeswohl dienlich wäre – denn wie würde der gezwungene Elternteil wohl mit ihnen umgehen während der Umgangszeit?

Wie entscheidet der umgangsberechtigte über den Umgang mit dem Kind?

Doch, natürlich. Im Rahmen der Umgangszeit entscheidet allein der Umgangsberechtigte über die Ausgestaltung des Umgangs mit dem Kind, wozu ohne Frage auch Ausflüge mit Übernachtungen zählen. Irgendein gesondertes Auskunftsrecht darüber, wo das Kind übernachtet, besteht nicht,…

Was sind die Voraussetzungen für eine Anhörung?

I. Voraussetzungen für eine Anhörung. Grundsätzlich muss die Anhörung erfolgen, bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird. Ein Beteiligter muss zu einem Verwaltungsakt angehört werden, wenn. der Verwaltungsakt in die bestehenden Rechte des Beteiligten eingreift, die bisherige Rechtsstellung zu einem Nachteil für den Beteiligten führt,

Was ist eine Anhörung im Sozialrecht?

Anhörung im Sozialrecht Die Anhörung ist eine formelle Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit eines erlassenen Verwaltungsaktes und ist in Art. 103 Abs. 1 GG (Grundsatz auf rechtliches Gehör) enthalten. Die Regelung der Anhörung erfolgt gemäß § 28 VwVfG (Verwaltungsverfahrensgesetz) sowie den jeweiligen Landesregelungen.

Ist das Kindeswohl durch Defizite der Eltern gefährdet?

Wenn das Kindeswohl durch Defizite der Eltern gefährdet ist Bei den Jugendämtern häufen sich die Fälle, in denen das Kindeswohl durch erhebliche Defizite in der Erziehung der Kinder durch die Eltern gefährdet ist. Die Entziehung des Sorgerechts oder die Übertragung…

Wie kann das Familiengericht ein Ordnungsgeld auferlegen?

Der weniger offizielle Anschein des Termins bedeutet aber nicht, dass das Verfahren für die Beteiligten freiwillig wäre. Vielmehr kann auch das Familiengericht das persönliche Erscheinen der Beteiligten anordnen und demjenigen, der unentschuldigt nicht zu einem Termin erscheint, ein Ordnungsgeld auferlegen.

Wann werden Kinder angehört?

In diesem Fall werden Kinder auf Grundlage von Paragraf 159 des Familienverfahrensgesetz (kurz: FamFG) angehört. Mit dem 14. Geburtstag muss die Anhörung nach Paragraf 159 FamFG auf jeden Fall erfolgen. Geht es um das Umgangsrecht, kann der Wunsch des Kindes ab dem 12.

Was regelt das Umgangsrecht mit dem jeweiligen Elternteil?

Das Umgangsrecht regelt lediglich, wann und in welchem Zeitrahmen das Kind dem jeweiligen Elternteil zu übergeben ist und dieses Elternteil sodann auch die Alltagssorge wahrnimmt. In keiner Weise verbietet es dem anderen Elternteil währenddessen den Kontakt oder fungiert gar als eine Art Bannmeile.

Kann eine gerichtlich genehmigte Unterbringung durch einen Betreuer angefochten werden?

Eine gerichtlich genehmigte Unterbringung durch einen Betreuer mit dem entsprechenden Aufgabenkreis kann nicht allein mit der Begründung angefochten werden, der Betroffene habe Dritten eine umfassende Vorsorgevollmacht erteilt.

Was ist zuständig für die Unterbringung nach dem psychisch-Kranken-Gesetzen?

Bei Unterbringungen nach den Psychisch-Kranken-Gesetzen ist stets das Gericht zuständig, an dessen Ort die Unterbringung zu veranlassen ist (§ 313 FamFG).

Ist die Anrufung des Familiengerichts erforderlich?

Die Anrufung des Familiengerichts durch das Jugendamt ist erfor-derlich, wenn eine Kindeswohlgefährdung nicht auf andere Weise abgewendet werden kann. Es ist Aufgabe des Familiengerichts, zu entscheiden, ob zum Schutz des Kindes oder Jugendlichen ein Eingriff in das elterliche Sorgerecht erforderlich ist.

Welche Rechtsanwälte haben die Eltern?

In der Regel haben die Eltern immer auch Rechtsanwälte, die ihre Interessen vertreten. Auch für Kinder wird ein solcher Vertreter bestellt. Er heißt „ Verfahrensbeistand “. Manchmal beauftragt das Gericht auch noch einen Gutachter. Aufgabe des Gerichts ist es auch, die Eltern dabei zu unterstützen, selbst eine Lösung zu finden.

Wann beginnt der eigentliche Gerichtstermin?

Der eigentliche Gerichtstermin beginnt mit der Güteverhandlung (§ 278 Absatz 2 ZPO), an die sich unmittelbar die streitige Verhandlung anschließt. Im Rahmen der Güteverhandlung stellt das Gericht zunächst den Sach- und Streitstand dar.

Welche Personen werden vor dem Familiengericht angehört?

Zeugen/Dritte werden vor dem Familiengericht grundsätzlich nicht angehört. Ausnahmen bilden hierbei ausschließlich fachbeteiligte Personen wie z.B. Sachverständige, die ein Gutachten erstellt haben. Ein Berechtigter verfasst also einen Schriftsatz oder lässt ihn verfassen und sendet ihn an das zuständige Amtsgericht.

Wie kann das Familiengericht das Ordnungsgeld anordnen?

Vielmehr kann auch das Familiengericht das persönliche Erscheinen der Beteiligten anordnen und demjenigen, der unentschuldigt nicht zu einem Termin erscheint, ein Ordnungsgeld auferlegen. Beim Familiengericht müssen sich die Beteiligten grundsätzlich von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin vertreten lassen (§ 114 FamFG).

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