Was ist ein Polymer?

Was ist ein Polymer?

Ein Polymer ist ein großes Molekül von Ketten oder Ringen von verknüpften wiederkehrenden Untereinheiten gebildet, die Monomere genannt werden. Polymere haben in der Regel hohe Schmelz und Siedepunkte . Da die Moleküle vielen Monomeren bestehen, neigen Polymere mit hohen Molekularmassen haben.

Was ist die Geschichte der Polymerwissenschaft?

Geschichte der Polymerwissenschaft. Polymere wurden seit Jahrtausenden genutzt, ohne dass ihre chemische Struktur bekannt war oder als solche wahrgenommen wurde. Speziell Fasern aus Cellulose (Baumwolle und Flachs) und Proteinen (Wolle und Seide) sowie Horn sind hier zu nennen.

Was sind natürliche und synthetische Polymere?

Polymere können in natürliche und synthetische Polymere unterteilt werden. Natürliche Polymere (Biopolymere) werden in Lebewesen synthetisiert und bilden die Grundbausteine der Organismen. Zu diesen Polymeren zählen die Proteine, sie bilden beispielsweise Haare und die Seide. Zu den Polysacchariden gehören Zellulose, Stärke und Chitin.

Wie erfolgt die Einteilung der Polymere?

Die Einteilung der Polymere. Eine Einteilung der Polymere erfolgt durch den Grad der Vernetzung der Makromoleküle. Man unterscheidet in Thermoplaste und thermoplastische Elastomere, Duroplaste und Elastomere.

Wie unterscheidet man zwischen Polymerisation und Co-Polymerisation?

Dabei unterscheidet man zwischen Homo-Polymerisation, bei der nur eine Monomerart umgesetzt wird, und Co-Polymerisation, bei der zwei oder mehr verschiedene Monomere zur Reaktion gebracht werden. Die Produkte der Polymerisation nennt man Polymerisate.

Was versteht man unter Polymerisationsgrad?

Unter dem Begriff „Polymerisationsgrad“ versteht man die Anzahl der im Makromolekül enthaltenen Grundmoleküle, die sehr unterschiedlich sein kann und durch die Reaktionsbedingungen beeinflusst wird. Gemäß der obigen Definition gibt es sowohl natürlich vorkommende Polymere als sog.

Warum unterliegt die Polymerisation einer Selbstbeschleunigung?

Die Polymerisation unterliegt einer Selbstbeschleunigung. Es liegen nun sehr große Polymerradikale vor, die wegen ihrer Größe diffusionsgehindert sind. Das hat zur Folge, dass immer weniger Abbruchreaktionen stattfinden, während der Initiator weiterhin zerfällt und neue Radikale bildet.

Polym e re [von *polymer- ; Adj. polymer ], Makromoleküle ( makromolekulare chemische Verbindungen ), die durch Verknüpfung vieler gleicher oder ähnlicher Grundbausteine ( Monomere) aufgebaut sind ( vgl. Infobox ). Biologisch wichtige Polymere sind die Nucleinsäuren, Polysaccharide, Proteine sowie Murein und Lignin ( Biopolymere).

Was ist eine Polymerisation?

Die Polymerisation ist ein Sammelbegriff für die Bildung von Polymeren aus niedermolekularen Monomeren. Sowohl in der Chemie als auch in der Biologie spielen Polymerisationsreaktionen eine große Rolle. Polymere sind hochmolekulare Stoffe, die aus bestimmten Grundbausteinen bestehen.

Wie werden Polymere unterschieden?

In Abhängigkeit von der Anordnung der Grundbausteine werden lineare, verzweigte und vernetzte Polymere unterschieden. Der einfachste Fall ist die lineare Kette wie beim Polyethylen. Besteht ein Polymer aus einem einheitlichen Grundbestandteil, wird es als Homopolymer bezeichnet.

Was ist ein natürliches Polymer im Holz?

Lignin ist ebenfalls ein natürliches Polymer. Es macht im Holz einen Anteil von 25 Prozent aus, während die restlichen Bestandteile aus aromatischen Ölen, Harzen und Hemicellulosen zusammengesetzt sind. Holz ist ein wichtiger Rohstoff für Cellulose-Produkte wie Papier und bestimmte Kunststoffe.

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