Was ist ein Roggenkorn?

Was ist ein Roggenkorn?

Roggen (Secale cereale) ist eine in den gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Das Korn des Roggens wird für Nahrungsmittel (Roggenbrot), für Futter- und Genussmittel oder auch als Nachwachsender Rohstoff genutzt.

Wie groß ist Roggen?

Roggen ist besonders im nördlichen Europa eine wichtige Nahrungspflanze, obwohl die Anbauflächen und Produktionsmengen anderer Getreide weltweit deutlich höher sind. Das Ährengras kann eine Höhe von 2 m erreichen. Die 8-16 cm langen, vierkantigen Ähren tragen zweiblütige Ährchen.

Wie wächst Roggen?

Roggen (Secale cereale) ist eine relativ widerstandsfähige Getreideart aus der Familie der Süßgräser, die vornehmlich in gemäßigten Klimazonen wächst. Roggen gedeiht nämlich sowohl auf sandigen, leichteren Böden, als auch in kühleren und feuchten Regionen.

Woher stammt die Roggenpflanze?

Roggen ist eine sogenannte sekundäre Kulturpflanze, die zunächst als Unkraut im Weizen aus ihrer Heimat im Kaukasusgebiet nach Europa gelangt ist. Der Kulturroggen stammt wahrscheinlich aus dem vorderen Orient. Aber erst zu Beginn des Mittelalters wurde Roggen in ganz Mitteleuropa als Brotgetreide angebaut.

Wie sieht eine Roggenähre aus?

Roggen ist ein Gras Im Unterschied zu Hafer und Reis, die Rispen tragen, trägt er Ähren. Eine Roggenähre sieht so aus: klick hier! Die Ährchen des Roggens sind zweiblütig und stehen in 8 bis 16 cm langen, leicht überhängenden Ähren mit lang begrannten Deckspelzen. Eine Ähre enthält bis zu 50 Ährchen.

Wann ist Roggen erntereif?

Während „normaler“ Roggen genau wie Weizen im Hochsommer ab Ende Juli bis Mitte August geerntet wird, ist der Grünroggen schon rund zwei Monate früher dran. Grund dafür: Er wird nicht als Brotgetreide (Körnernutzung) geerntet, sondern für den Einsatz in Biogasanlagen.

Wie wird Roggen angebaut?

Roggen ist überwiegend als Wintergetreide im Anbau. Im Herbst ausgesät, benötigt er den Kältereiz im Winter, um im Frühjahr schossen und Ähren mit Körnern bilden zu können. Typisch für Roggen ist der hohe Anteil von Hybridsorten. Die Züchterfirmen kreuzen zu diesem Zweck ganz gezielt Inzuchtlinien miteinander.

Wie baut man Roggen an?

Saattiefe, Reihenabstand, Walzen:Roggen sollte flach, das heißt ein bis drei Zentimeter tief, in ein gut abgesetztes, rückverfestigtes Saatbett ausgesät werden. Bewährte Reihenabstände liegen bei neun bis zwölf Zentimetern.

Wie lange dauert die Ernte auf dem Roggen?

Nach der Abreife auf dem Halm hat der Roggen nur eine sehr kurze Keimruhe. Die Ernte erfolgt in Deutschland ab Mitte Juli bis Ende August. Bei einer regnerischen Erntezeit besteht die Gefahr, dass die Körner schon in der Ähre auskeimen und die Ernte nur noch als Futtergetreide verwendet werden kann.

Was ist der botanische Name für Roggen?

Botanischer Name: Secale cereale Deutscher Name: Roggen Ordnung: Süßgrasartige (Poales) Familie: Süßgräser (Poaceae) Gattung: Roggen (Secale) Weitere Synonyme/Volksnamen: Saat-Roggen, Gewöhnlicher Roggen;

Wie wird der Roggen als Futtermittel genutzt?

Hierbei wird der Roggen meist als Futtermittel in Form von Schrot oder Silage genutzt. Der Roggen besitzt 65 bis 200 Zentimeter lange Halme und 5 bis 20 Zentimeter lange, vierkantige, zur Blütezeit leicht überhängende Ähren aus einzelnen, meist zweiblütigen Ährchen mit schmalen Hüllspelzen und langbegrannten Deckspelzen.

Kann man Roggenkorn als Futtermittel verwenden?

Sowohl das Korn als auch die ganze, grün geerntete Roggenpflanze (Grünroggen) kann frisch oder siliert (Ganzpflanzensilage) als Futtermittel dienen. Grünroggen ist das erste Grünfutter in Rinderhaltungsbetrieben im Frühling. Der Futterwert von Roggenkorn liegt in der Regel zwischen Weizen/Triticale und Gerste.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben