Was ist ein Tinnitus-Ursachen?
Im Hinblick auf konkrete Tinnitus-Ursachen wird bei der Diagnose zwischen zwei Arten des Tinnitus unterschieden: Einem Tinnitus, der von einer tatsächlichen Schallquelle im Körper ausgeht (bspw. Strömungsgeräusche in Blutgefäßen), und einem Tinnitus, bei dem keine Schallquelle im Körper als Ursache festgestellt werden kann.
Wie viele Menschen leiden an einem Tinnitus?
Allein in Deutschland leiden mehr als drei Millionen Menschen an einem Tinnitus. Die Ursachen können dabei sehr unterschiedlich sein und sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Generell kann Tinnitus im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Erkrankungen des Ohres und der Hörbahn auftreten.
Wie stark sind die Beschwerden bei Tinnitus?
Bei 20 Prozent der Betroffenen sind die Symptome allerdings so stark, dass ein normales Leben fast unmöglich ist. Die Leitlinie „Chronischer Tinnitus“ der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. unterteilt die Beschwerden bei Tinnitus in vier Schweregrade.
Warum hat der Tinnitus sich breitgemacht?
Dann weißt du: Der Tinnitus hat sich in deinem Ohr breitgemacht. Stress und verspannte Muskeln im Nacken oder ein verschobener Atlas-Wirbel können das Problem auslösen oder verstärken. Geht der Tinnitus nicht nach kurzer Zeit von selbst weg, wird er für die Betroffenen zu einer riesigen Belastung.
Wie entsteht der subjektive Tinnitus?
Die Wahrnehmung eines subjektiven Tinnitus entsteht nach als gesichert geltenden Erkenntnissen der Neuro-Forschung nicht im Ohr selbst, sondern durch eine abnormale Aktivität von Nervenzellen im Gehirn. Um welchen Tinnitus es sich genau handelt (subjektiv oder objektiv), kann von einem HNO-Arzt festgestellt werden.
Ist der grösste Teil der Bevölkerung gut mit Tinnitus auskommt?
Während der grösste Teil der Menschen gut mit Tinnitus auskommt, fühlen sind dennoch ungefähr 8%** der Bevölkerung durch das Ohrenpfeifen im Alltag belästigt und/oder weisen Schlafstörungen auf. Heilung kann individuell verstanden werden: wenn keine Belastung mehr besteht (zum Beispiel durch das Ignorieren von Ohrengeräuschen).