Was ist ein Valvulärem Vorhofflimmern?
Valvuläres VHF bezieht sich auf Vorhofflimmern, das durch ein Herzklappenproblem verursacht wird. Bei einem Herzklappenproblem kann es sich zum Beispiel um eine enge oder undichte Klappe handeln bzw. um eine Wiederherstellung oder einen Ersatz der Klappe.
Was heißt nicht Valvulärem Vorhofflimmern?
Nicht-valvuläres Vorhofflimmern – darunter versteht man Vorhofflimmern, welches nicht mit einer Mitralstenose in Verbindung steht (alle anderen Vitien gehören nicht dazu) – ist mit einem erhöhten Risiko für einen thromboembolisch ausgelösten Schlaganfall verbunden, da sich durch die fehlen- de suffiziente Kontraktion …
Welche Faktoren begünstigen das Vorhofflimmern?
Beeinflussbare Faktoren, die das Vorhofflimmern begünstigen, werden möglichst ausgeschaltet. Dabei ist an zu hohe Blutdruckwerte, an Elektrolytstörungen, an Durchblutungsstörungen des Herzens und an eine Schilddrüsenüberfunktion zu denken. Auch eine Gewichtsreduktion kann das Vorhofflimmern verbessern.
Welche Mechanismen sind für das Vorhofflimmern verantwortlich?
Elektrophysiologisch werden im Wesentlichen zwei Mechanismen für das Vorhofflimmern verantwortlich gemacht: kreisende Erregungen auf der Basis anatomischer und elektrophysiologischer Eigenschaften der Vorhöfe, die die Entstehung und Aufrechterhaltung von Vorhofflimmern begünstigen.
Wie oft kommt es zu Vorhofflimmern?
Jährlich kommt es zu 40-50.000 Schlaganfällen durch Vorhofflimmern. Die Häufigkeitsverteilung nach Alter und Geschlecht ist in Abbildung 1 dargestellt. Männer sind insgesamt etwas häufiger betroffen. Auf jeden Fall ist Vorhofflimmern keine “Alterskrankheit”.
Wie viele Menschen leiden an Vorhofflimmern?
Zehn Prozent der über 70-Jährigen leiden an Vorhofflimmern. Normalerweise wird im Sinusknoten im rechten Herzvorhof ein elektrisches Signal gebildet, das über ein Reizleitungssystem in die Herzkammern geleitet wird. Dort löst es eine Muskelkontraktion und damit den Herzschlag aus.