Was ist ein Zwangsstaat?
Die Verwaltung des Reiches wurde vereinheitlicht, die Geldentwertung eingedämmt, das Steuerwesen effizienter gestaltet. Wirtschaft und Gesellschaft wurden in einer zuvor nicht gekannten Weise mit Vorschriften überzogen, weshalb man auch vom ’spätantiken Zwangsstaat‘ spricht.
Welcher römische Kaiser errichtete ein Weltreich?
Zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung unter Kaiser Trajan erstreckte sich das Römische Reich über Territorien auf drei Kontinenten rund um das Mittelmeer: von Gallien und großen Teilen Britanniens bis zu den Gebieten rund um das Schwarze Meer (siehe auch Bosporanisches Reich).
Was versteht man unter Dominat?
Dominat (abgeleitet von dominus „Herr“) ist eine besonders in der älteren althistorischen Forschung übliche Bezeichnung für den spätantiken Abschnitt der römischen Geschichte zwischen Diokletian und Justinian (oder Herakleios), also in etwa den Zeitraum vom 4. bis 6. Jahrhundert n.
Was gab es in der römischen Familie?
Innerhalb der Familie konnte allerdings auch die Hausherrin eine wichtige Position haben. Reiche Römerinnen investierten viel Zeit in ihr Aussehen: es gab Rouge aus Rotwein und Ockererde, Lippenstift und Wimperntusche aus schwarzem Ruß.
Was gibt es für die Bräuche in Athen und Rom?
Für die in Athen und Rom geübten Bräuche existieren relativ viele schriftliche Nachrichten, allerdings oft in Zusammenhängen, die nur indireke Rückschlüsse erlauben. Gemeinsam ist den verschiedenen Totenritualen die Vorstellung von der Unreinheit des Toten und seiner Angehörigen.
Was war das Römische Reich in seiner größten Ausdehnung?
Das Römische Reich in seiner größten Ausdehnung im Jahre 117 n. Chr. Der sagenhafte Aufstieg zur Größe und Macht, nicht nur für antike Verhältnisse, war ein über Jahrhunderte erfolgtes Wachstum vorausgegangen. Die Stadt Rom war die imposanteste Metropole der Welt mit Tempeln, Palästen, Thermen, dem Kolosseum und zahlreichen Triumphbögen.
Was war das Jahr 753 im Römischen Reich?
Wenn man allerdings tatsächlich das Jahr 753 als Ausgangspunkt Roms annimmt und das Jahr 1453 als Ende des Imperiums, dann hatte das Römische Reich ganze 2.206 Jahre Bestand. Manche sehen die Eckdaten 395 (Teilung des Römischen Reichs) und 1453 (Fall von Byzanz) als Start und Beginn des Mittelalters.