Was ist eine Regelgrundschule?
Als Regelschule wird in der Bundesrepublik Deutschland jede allgemeinbildende Schulart wie Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium mit Ausnahme der Förderschule bezeichnet, welche sich in öffentlicher Trägerschaft (Staat/Bundesland bzw. kommunale Gebietskörperschaft) befinden.
Was versteht man unter Koedukation?
Der Ausdruck Koedukation (früher Coedukation, aus dem Lateinischen con = zusammen + educare = erziehen; einst oft Gemeinschaftserziehung) bezeichnet im Allgemeinen die gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen.
Was ist das Grundschulalter?
Grundschule bezeichnet in der Bundesrepublik Deutschland die Schulen, die Kinder der Klassen 1 bis 4 (nur in den Bundesländern Berlin und Brandenburg Klassen 1 bis 6) besuchen. Sie sind in der Regel etwa sechs bis elf (bzw. sechs bis dreizehn) Jahre alt.
Welche Schulen sind AHS?
Schultypen der allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS)
- Gymnasium (Latein oder zweite lebende Fremdsprache)
- Realgymnasium (vermehrt Mathematik, Geometrisches Zeichnen, Werkerziehung)
- Wirtschaftskundliches Realgymnasium (vermehrt Chemie, Werkerziehung).
Was zählt zu AHS?
Österreichweit bieten 370 allgemeinbildende höhere Schulen umfassende und vertiefte Allgemeinbildung. Schüler/innen schließen die AHS mit der Reifeprüfung ab und sind damit zum Beginn eines Studiums an einer Universität oder Fachhochschule berechtigt.
Bis wann gab es Mädchenschulen?
Das erste Mädchengymnasium auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands wurde vom Verein Frauenbildungs-Reform unter Leitung von Hedwig Kettler 1893 in Karlsruhe gegründet. Bedingung für die Aufnahme war der sechsjährige Besuch einer höheren Mädchenschule.
Woher kommt das Wort Lyzeum?
Herkunft: das Wort wurde von den Humanisten im 16. Jahrhundert von dem lateinischen Substantiv lyceum / Lyceum als Lyzeum in die deutsche Sprache übernommen. Das Lyzeum war ursprünglich das dem Gott Apollon Lykeios („der Wolfstöter“) geweihte Heiligtum Lykeion vor den Toren des antiken Athens.
Was ist ein Mädchengymnasium?
Ein Mädchengymnasium (auch Lyzeum genannt) ist ein Gymnasium oder eine andere Schule, in dem nur Mädchen zugelassen sind. Das Konzept des Mädchengymnasiums ist, wie das des Jungengymnasiums, eine Form der Monoedukation.
Wie viele Mädchenschulen gibt es in Deutschland?
Zu Unrecht, klagen Schülerinnen, die sie besuchen. Ein anderes Klischee über Mädchenschulen stimmt allerdings – es hat mit Naturwissenschaften zu tun. V on rund 38.000 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland sind nur 163 reine Mädchenschulen.
Was waren die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine höhere Mädchenschule?
Bedingung für die Aufnahme war der sechsjährige Besuch einer höheren Mädchenschule. Ebenfalls 1893 wurden in Berlin drei- bis vierjährige Gymnasialkurse für Frauen angeboten, denen junge Frauen, die mindestens das 16., empfohlenermaßen aber das 18.
Was war die Gründung eines Mädchengymnasiums in Wien?
Es folgte die Gründung eines Mädchengymnasiums durch den Verein für erweiterte Frauenbildung 1892 in Wien, zu der der zuständige Unterrichtsminister seine Zustimmung gab, sich jedoch die Entscheidung darüber, ob die Reifeprüfung des Mädchengymnasiums auch die Zulassung zu einem anschließenden Hochschulstudium gewährleisten sollte, noch vorbehielt.