Was ist eine Seitengang IPMN?

Was ist eine Seitengang IPMN?

Die Diagnose intraduktaler papillär-muzinöser Neoplasien vom Seitengangtyp (Seitengang-IPMN) hat in den letzten Jahren durch eine Verbesserung der modernen bildgebenden Verfahren deutlich zugenommen. Seitengang-IPMN werden häufig als Zufallsbefunde bei asymptomatischen Patienten diagnostiziert.

Was heist IPMN?

Bei der intraduktalen papillär-muzinösen Neoplasie, kurz IPMN, handelt es sich um einen primär intraduktal wachsenden epithelialen Pankreastumor, der aus muzinösen Zellen besteht. IPMN sind meist heterogen gebaut und zeigen unterschiedliche Dysplasie- und Malignitätsgrade.

Wie entsteht IPMN?

80% der IPMN finden sich im Pankreaskopf. Eine Beteiligung der Papilla Vateri und des periampullären Duodenums ist möglich. Die „branch duct type“ Variante entsteht vor allem im Processus uncinatus. IPMN, welche im Pankreashauptgang entstehen, bezeichnet man als „main duct type“.

Was ist eine Pankreasneoplasie?

Zystische Pankreasneoplasien (PCN) stellen eine zunehmend mehr Aufmerksamkeit erfordernde Gruppe von sehr verschiedenen Tumorentitäten dar, die aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Prognosen, basierend auf sehr divergierenden Malignitätspotenzialen, unterschiedlich behandelt werden müssen.

Welche OP bei IPMN?

Die IPMN vom Hauptgangtyp und die muzinösen Neoplasien sind wegen ihrem hohen Malignitätsrisiko eine absolute Indikation zur Operation. Die IPMN vom Nebengangtyp sollten bei einer Tumorgröße von über 2 cm und bei Symptomen ebenfalls operiert werden.

Wie hoch ist die Sensitivität bei der Diagnose einer ipmn?

Die MRT scheint der CT bei der Charakterisierung der Läsion überlegen zu sein ( 16, e4 ). Die Sensitivität bei der Diagnose einer IPMN ist am höchsten bei der MRT mit MRCP (88 %), gefolgt von ERCP (68 %) und CT (42 %), so dass die MRT derzeit bei der Diagnostik von IPMN Standard sein sollte ( 16 ).

Was sind die klinischen Symptome der ipmn?

Die klinischen Symptome der IPMN umfassen u.a.: 1 indifferente abdominelle Beschwerden 2 Gewichtsverlust 3 Ikterus 4 Steatorrhö 5 neu aufgetretener Diabetes mellitus 6 akute Pankreatitis.

Was sind die diagnostischen Risikofaktoren für maligne ipmn?

Die diagnostischen Risikofaktoren sind in Kasten 2 ( gif ppt) zusammengefasst. Obwohl im Konsensusbericht der IAP das Vorhandensein von Symptomen, eine Zystengröße von > 30 mm sowie knotige Veränderungen als Kriterien für maligne IPMN definiert wurden ( 5 ), zeigen verschiedene Studien, dass diese Kriterien nicht absolut zu sehen sind.

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