Was ist OSA Risiko?
Menschen mit einer obstruktiven Schlafapnoe haben häufiger Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie haben daher ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder Herzrhythmusstörungen zu bekommen. Atemaussetzer führen nicht in jedem Fall zu Beschwerden oder gesundheitlichen Risiken.
Was bedeutet Verdacht auf OSAS?
Das OSAS ist das mit Abstand häufigste Schlafapnoe-Syndrom. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Luftwege, also vor allem der Rachen, im Schlaf bei der Atmung für kurze Zeit vollständig kollabieren. Es kommt zu längeren Atempausen – den Apnoen; dadurch kommt kein Sauerstoff mehr ins Blut.
Wie gefährlich ist eine Schlafapnoe?
Kein Wunder: Denn durch die unkontrollierten Atemaussetzer wird das Gehirn zeitweise nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und auch für das Herz-Kreislaufsystem sind derartige Unterbrechungen gefährlich. Eine nicht behandelte Schlafapnoe kann im schlimmsten Fall sogar zu einem Schlaganfall oder einen Herzinfarkt führen.
Was sind die häufigsten komorbiditätsstörungen?
Die häufigsten sog. Komorbiditätsstörungen sind: Angststörungen, Depressive Erkrankungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, chronische Schmerzen und Persönlichkeitsstörungen. Häufig glauben die Betroffenen fälschlicher Weise, durch eine erfolgreiche Behandlung dieser Störungen würde ihr Suchtproblem von allein verschwinden.
Was ist das Komorbiditätsprinzip?
Das Komorbiditätsprinzip macht die Beziehungen zwischen den Einzelsyndromen der epidemiologischen Betrachtung zugänglich. Komorbiditäten, etwa chronische Schmerzen bei Patienten im Krankenhaus, treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf.
Was ist die Komorbidität bei Kindern?
Komorbidität bei Kindern 2.1. Psychiatrische Störungen 2.1.1. Schlafstörungen 2.1.2. Aggressives Verhalten 2.1.3. Schwere Verhaltensstörung 2.1.3.1. Deficient emotional self regulation (DESR) 2.1.3.2. Störungen des Sozialverhaltens / Oppositionelles Verhalten / Oppositional Defiant Disorder (ODD) / Conduct Disorder (CD)
Warum spricht man von Multimorbidität?
Daher wird auch von Doppel- oder Mehrfachdiagnose gesprochen. Sind bei einem Patienten sehr viele zusätzliche Diagnosen vorhanden, bezeichnet man dies als Multimorbidität. Komorbiditäten können, müssen aber nicht – im Sinne einer Folgeerkrankung – ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen.